Bei der Kapitalanlage fürchten viele Anleger vor allem die kurzfristigen Kursschwankungen, auch Volatilität genannt. Dabei übersehen sie langfristige Gefahren wie einen realen Vermögensverlust durch Inflation und Steuern oder Renditeeinbußen durch ein prozyklisches Handeln. In der Vermögensverwaltung stellen diese aber das größte Risiko für Anleger dar.

Unabhängig vom gewählten Anlagestil kombiniert unser Risikomanagement aktuelle Erkenntnisse der ökonomischen Verhaltenstheorie mit einem systematischen, datengetriebenen Investmentprozess. Kurz- und langfristige Risiken finden dabei gleichermaßen Berücksichtigung.

Unterstützt von dynamischen Kapitalmarktmodellen und modernster Technologie verfolgt unser Investment-Team so einen Ansatz, der Ihre Erwartungen und Risikobereitschaft in allen Marktphasen optimal reflektiert.

Das Risiko und Anlageziel bestimmen Sie.

Neben harten Fakten wie Ihrer Ertragserwartung und Ihrem Anlagehorizont berücksichtigen wir psychologische Faktoren wie Ihre Einstellung zu Verlusten und Unsicherheiten. Gemeinsam mit Professoren der Universitäten St. Gallen und Zürich haben wir Algorithmen programmiert, die für Sie in wenigen Schritten ein wissenschaftlich fundiertes Anlegerprofil entwickeln.

Kurzfristige Schwankungen mit der Rücklage kontrollieren.

Ein wichtiger Aspekt Ihres Anlegerprofils ist die Rücklage. Denn sie bestimmt, welcher Teil Ihrer Anlage nicht durch zwischenzeitliche Kursschwankungen angegriffen werden soll.

Ein Beispiel: Bei einer Anlage von 100.000 Euro und einer Rücklage von 80 Prozent richten wir Ihre Anlagestrategie so aus, dass eine Grenze von 80.000 Euro auch in ungünstigen Marktphasen mit einer Wahrscheinlichkeit von 97,5 Prozent nicht unterschritten wird. Absolute Sicherheit dafür gibt es nicht, aber auf Basis unserer Berechnungen ist eine höhere Schwankung im Mittel nur einmal in 40 Jahren zu erwarten.

Ich überlege
für
Jahre anzulegen.

Mit Tausenden von Szenarien zum optimalen Portfolio.


Unterstützt von Kapitalmarktmodellen, die unser Investment-Team über viele Jahre entwickelt hat, teilen wir Ihre Anlage entsprechend Ihrem Anlegerprofil systematisch auf verschiedene Anlageklassen auf.

Den Ausgangspunkt bilden langfristige Ertrags- und Risikoprojektionen, die wir für jede Anlageklasse erstellen. Neben der Entwicklung von Inflation, Zinsen, Unternehmensgewinnen und einer Vielzahl weiterer Indikatoren berücksichtigen die Projektionen auch die aktuelle Bewertung der einzelnen Anlageklassen. Die Projektionen bilden die Basis eines Modells, das für jede mögliche Portfoliokonstruktion Tausende von Kapitalmarktszenarien simuliert. Auch Entwicklungen wie der demografische Wandel und die Digitalisierung finden Eingang in unsere Analysen.

Konsequent antizyklisch.

Generell gehen wir davon aus, dass die Kapitalmärkte nicht dauerhaft unter- oder überbewertet bleiben und deshalb mittelfristig immer wieder zu einer im historischen Vergleich mittleren Bewertung zurückkehren. Teure Anlagen erhalten so Abschläge in unseren Projektionen, günstige Aufschläge. So gehen wir konsequent antizyklisch vor, denn nicht nur an den Kapitalmärkten gilt: Preiswert kaufen bringt Ertrag.

Breit diversifiziert.

Um das Risiko von Fehleinschätzungen zu reduzieren, wird Ihre Anlage systematisch über gering korrelierte Anlageklassen investiert. Mögliche Prognosefehler wirken sich deshalb nur wenig auf Ihr Portfolio aus.

Auch bei der Auswahl der Wertpapiere ist eine breite Streuung Trumpf. Einzeltitel vermeiden wir konsequent und investieren stattdessen mit ausgewählten ETF und aktiven Fonds in Tausende von Unternehmen aus Hunderten von Branchen in fast allen Regionen der Welt. Selbst desaströse Ereignisse in einzelnen Unternehmen oder Branchen haben so nur einen geringen Effekt auf Ihr Portfolio.

Die genaue Umsetzung entscheidet der Anlagestil.

Während der LIQID-Global-Anlagestil unsere Anlagephilosophie mit einer regelbasierten und automatisierten Steuerung umsetzt, greifen wir bei LIQID-Select zusätzlich aktiv in die Risikosteuerung Ihrer Anlage ein. Neben der Unter- und Übergewichtung von einzelnen Anlageklassen kommen hier auch gezielt Absicherungsstrategien, zum Beispiel mit Optionen, zum Einsatz.

Auf Risikomaße wie Value-at-Risk vertrauen wir in unseren Analysen – nicht aber in der Vermögenssteuerung.

Denn ein Investmentansatz, der auf dem Value-at-Risk basiert, reduziert den Anteil stärker schwankender Anlageklassen genau dann, wenn ihre Volatilität im Zuge einer Marktkorrektur gestiegen ist, und baut Positionen wieder auf, wenn das Schwankungsrisiko nach erfolgtem Kursanstieg zurückgegangen ist. Er funktioniert prozyklisch, kann langfristig nicht mit der Rendite anderer Ansätze mithalten und erhöht so das Risiko eines realen Verlustes.

Mehr zu unseren Anlagestilen können Sie hier und unten erfahren.

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