Immer mehr Anleger durchschauen, dass Banken und Versicherungen keine verlässlichen Partner bei der Geldanlage sind. Hohe Gebühren und ein Fokus auf hauseigene Produkte sind keine gute Basis für einen langfristigen Anlageerfolg. Die logische Konsequenz: Anleger entscheiden sich für einen unabhängigen Vermögensverwalter. Dann allerdings stehen sie vor der Qual der Wahl. Wie den richtigen Anbieter unter Hunderten Vermögensverwaltern in Deutschland finden? Doch so schwer wie es scheint ist die Auswahl nicht. Denn es gibt einige Kriterien, mit denen sich ein guter Anbieter leicht finden lässt.

Die Entscheidung für einen Vermögensverwalter ist für Anleger von großer Tragweite: Denn die Anlageergebnisse, die der Kunde langfristig erzielt, hängen in der Regel maßgeblich von der Qualität des Anbieters ab.

Vorab wichtig zu wissen ist es, dass „Vermögensverwalter“ in Deutschland keine geschützte Bezeichnung ist. Im Prinzip darf sich jeder Finanzdienstleister so nennen. Anleger sollten deshalb nur einen zertifizierten „Finanzportfolioverwalter“ wählen – was die offizielle Bezeichnung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) für regulierte Vermögensverwalter ist. Hier fallen bereits viele Anbieter durchs Raster, denn bundesweit gibt es nur einige Hundert Finanzportfolioverwalter mit BaFin-Zulassung. Sie werden regelmäßig durch die Behörde und die Bundesbank kontrolliert. Zudem sind zugelassene Finanzportfolioverwalter Mitglied in der Entschädigungseinrichtung der Wertpapierhandelsunternehmen (EdW).

Neben der BaFin-Zulassung auf den VuV und das Ranking von firstfive achten

Ein gutes Zeichen ist es auch, wenn ein Anbieter Mitglied im Verband unabhängiger Vermögensverwalter (VuV) ist. VuV-Mitglieder haben sich nämlich einem strengen Ehrenkodex unterworfen. Dieser beinhaltet die Verpflichtung, Finanzdienstleistungen frei von Vertriebsvorgaben und Weisungen Dritter zu erbringen, bei Empfehlungen und Anlageentscheidungen die Interessen der Kunden zu vertreten und mit etwaigen Interessenkonflikten verantwortungsvoll umzugehen sowie diese den Kunden gegenüber offenzulegen. Auch müssen VuV-Mitglieder gewährleisten, qualifizierte Mitarbeiter einzusetzen. Sie dürfen ausschließlich in Anlagen investieren, deren wesentliche Funktionsweise für die Kunden nachvollziehbar sind und müssen ihre Kunden kontinuierlich über die Entwicklung des verwalteten Vermögens informieren.

Darüber hinaus kann sich ein Interessent informieren, wie unabhängige Experten einen Anbieter bewerten. Die wohl bekannteste seriöse Bewertungsinstanz für Vermögensverwalter ist firstfive, ein unabhängiges Controlling- und Rankinginstitut aus Frankfurt. Es prüft jedes Jahr anhand von realen Depotdaten, wie die Anbieter bei der Vermögensverwaltung vorgehen und wie sie bei der Nachkosten-Performance abschneiden. Vorsicht geboten ist dagegen bei Ranglisten im Internet – denn hier werden bezahlte Partnerschaften leicht mit Spitzenplatzierungen vermischt.

Große Unterschiede bei den Produktkosten und den Gebühren

Kosten sind ein weiterer wichtiger Punkt. Kickbacks, also Vertriebsprovisionen der Produktanbieter, die dazu verleiten, den Kunden genau diese Produkte in die Depots zu legen, sind zwar vor allem bei (Privat-)Banken, nicht aber bei zugelassenen Finanzportfolioverwaltern üblich. Dennoch kann der falsche Vermögensverwalter seinen Kunden teuer zu stehen kommen. So setzen einige Anbieter im großen Stil auf aktiv gemanagte Fonds, bei denen die jährlichen Gesamtkosten zwei Prozent oder mehr betragen. Diese Kosten werden laufend dem Fondsvermögen entnommen und belasten so die Kunden-Rendite. Andere berechnen üppige Verwaltungsgebühren. Nicht unüblich sind 1,5 Prozent des angelegten Vermögens pro Jahr. Hinzu kommen in einigen Fällen noch Erfolgsprämien. Bei schlechten Anbietern kommt beides zusammen: also teure Produkte und hohe Gebühren.

Doch gibt es auch Anbieter, die bei den Produkten sehr wohl auf die Kosten achten. Sie setzen entweder auf kostengünstige Indexfonds (ETF) oder wählen mit Sorgfalt aktiv gemanagte Fonds aus, deren Gebühren angemessen sind. Für sich selbst nehmen diese Anbieter nur eine moderate Verwaltungspauschale – die im besten Fall laufende Kosten für Depotführung und Handel bereits inkludiert. Auch tauschen sie Fonds wieder aus, wenn diese ihren Zweck nicht mehr erfüllen oder andere Fonds in einer bestimmten Marktphase bessere Ergebnisse erwarten lassen. Zudem beachten gute Vermögensverwalter stets die individuelle Risikotragfähigkeit ihrer Kunden und reduzieren zum Beispiel den Aktienanteil im Depot, wenn dieser Anteil – etwa durch starke Kurssteigerungen – deutlich höher geworden ist als ursprünglich vereinbart.

Nicht nur für reiche Kunden - das Beste aus zwei Anlegerwelten

Was nützt es aber, wenn ein Vermögensverwalter den aufgezählten Kriterien genügt, der Anleger ihn sich aber schlicht nicht leisten kann, weil er eine hohe Mindestanlagesumme verlangt? Viele traditionelle Vermögensverwalter akzeptieren Kunden erst ab einem Anlagebetrag von 500.000 Euro. Manche verlangen sogar noch höhere Summen. Digitale Vermögensverwalter – manchmal auch Robo Advisors genannt – wiederum verlangen zwar deutlich niedrigere Mindestanlagebeträge. Dafür aber genügen sie wiederum nur selten den genannten Qualitätskriterien.

Ich überlege
für
Jahre anzulegen.

Der Berliner Anbieter LIQID ist hier eine Ausnahme. Er ist der bislang einzige digitale Vermögensverwalter, der zugleich von der BaFin zertifiziert ist, Mitglied im Verband unabhängiger Vermögensverwalter (VuV) ist und auch in den firstfive-Bestenlisten auftaucht.

Weil LIQID ausschließlich im Internet operiert und seine Anlageentscheidungen digital unterstützt umsetzt, kann das Unternehmen seine Dienstleistung zu deutlich günstigeren Konditionen anbieten als die meisten traditionellen Vermögensverwalter. Auch die Mindestanlagesumme liegt erheblich niedriger als beim traditionellen Wettbewerb: Sie beträgt 100.000 Euro.

Bei der Produktauswahl setzt LIQID im Wesentlichen auf ETF und auf preiswerte aktiv gemanagte Fonds. Dank seiner Partnerschaft mit HQ Trust, der Vermögensverwaltung der Familie Harald Quandt, hat LIQID Zugang zu Fonds-Anteilsklassen, die generell Großanlegern vorbehalten sind und deutlich geringe Verwaltungskosten berechnen als üblich. Auch die Anlagestrategien des Berliner Unternehmens werden vom HQ Trust-Investment-Team
verantwortet. Das Manager Magazin zählt die Experten zu einem der renommiertesten Anlage-Teams in Deutschland.

Das Beste aus zwei Anlegerwelten

Da das Unternehmen konsequent auf eine Kombination von Mensch und Maschine setzt, können LIQID-Kunden neben dem digitalen Angebot auch eine persönliche Betreuung erhalten. Per Telefon, Chat oder E-Mail stehen Interessenten und Kunden erfahrene Finanzexperten zur Seite. „Wir bieten das Beste aus zwei Anlegerwelten, der traditionellen und der digitalen. Davon kann der Kunde nur profitieren “, fasst LIQID-Chef Christian Schneider-Sickert das Konzept seines Unternehmens zusammen.

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