Digitaler Vermögensverwalter meistert Feuerprobe im schwierigen Börsenjahr 2016. Anlagekonzepte haben den Kunden zwischen 5,3 Prozent und 10,4 Prozent Rendite nach Kosten eingebracht.

Erfreuliche Nachricht für die Kunden von LIQID: Gleich in seinem ersten Jahr gelang es dem digitalen Vermögensverwalter, der 2016 an den Start gegangen ist, hohe Wertzuwächse für die angelegten Kundengelder zu erzielen. Dabei war das Börsenumfeld alles andere als ideal: Das Jahr 2016 war mit einem heftigen Kurssturz gestartet, es folgten der Brexit, der versuchte Türkei-Putsch und die Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten, die das Jahr zu einer echten Bewährungsprobe für viele Anlagestrategien machte. Dennoch lag die Wertentwicklung in den über das volle Jahr investierten vier Risikoklassen der LIQID-Global-Strategie zwischen 5,3 und 10,4 Prozent – und zwar nach Abzug der Kosten.

Wealth-Magament-Indices klar geschlagen

Zum Vergleich: Die Wealth-Management-Indices brachten es nur auf 2,5 bis 4,0 Prozent Wertzuwachs. Damit ist es LIQID mit den über das Jahr investierten Risikoklassen gelungen, den Marktdurchschnitt klar zu schlagen. Grundlage ist ein Vergleich mit den firstfive Wealth-Management-Indices der firstfive AG, die den Durchschnitt der Leistungen professioneller Vermögensverwaltungen in Deutschland widerspiegeln und daher einen objektiven Wettbewerbsvergleich ermöglichen. Je nach Risikoklasse war die Marktentwicklung der LIQID-Global-Strategien bis zu dreieinhalb Mal höher als der Marktdurchschnitt.

Die stärkste Outperformance im Vergleich weist die Strategie LIQID-Global mit einer Aktienquote von 70 Prozent auf: Hier lag die Wertentwicklung (nach Kosten) 2016 bei 9,0 Prozent – gut dreieinhalb Mal so hoch wie der entsprechende firstfive Wealth-Management-Index (2,5 %). Je nach Risikoklasse war die Marktentwicklung der LIQID-Global-Strategien damit bis zu dreieinhalb Mal höher als der Marktdurchschnitt.

„Die Daten beweisen eindrucksvoll, dass sich unser Ansatz für die LIQID-Kunden im wahrsten Sinne des Wortes auszahlt“, erläutert LIQID-Chef Christian Schneider-Sickert. Den Grund für den Erfolg sieht er in der Kombination von digitaler Technologie und niedrigen Kosten mit der Erfahrung der Anlageexperten von HQ Trust, die schon viel Erfahrung mit unruhigen Börsenjahren wie 2016 sammeln konnten.

Erfolgsfaktor I: Diversifikation

Die LIQID-Global-Strategien setzen bewusst auf einen Mix von Aktien und Anleihen und reduzieren damit das Risiko im Vergleich zu einem reinen Engagement an den Aktienmärkten. Ein wichtiges Kriterium, das das Maß der eingegangenen Risiken ausweist, ist der so genannte maximale Drawdown. Er beschreibt, wie hoch der Verlust für einen Anleger ausgefallen wäre, wenn er zum ungünstigsten Zeitpunkt des Jahres verkauft hätte. Bei unseren Anlagestrategien lag der maximale Drawdown je nach Risikoklasse zwischen 3 Prozent und 12 Prozent. Anleger, die stattdessen auf den heimischen DAX setzten, verzeichneten mit zeitweise minus 19 Prozent einen erheblich höheren Drawdown. „Das unterstreicht einen der Vorteile unseres global diversifizierten Ansatzes“, so Schneider-Sickert.

„Neben einer höheren Gewichtung der Aktienanteile von Schwellenländern war die Ergänzung der Portfolios durch Gold und Rohstoffe im vergangenen Jahr die richtige Entscheidung“, ergänzt Reinhard Panse, der bei HQ Trust für die Anlagestrategie verantwortlich ist. „Darüber hinaus waren die unterjährig regelmäßig stattfindenden Anpassungen der Anlagen an die Marktsituation erfolgreich.“ Einen negativen Einfluss hatte hingegen die in den LIQID-Global-Strategien vorgenommene höhere Gewichtung von Aktien der Eurozone, welche sich 2016 im globalen Vergleich relativ schwach entwickelten.

Erfolgsfaktor II: Kosten

Neben der insgesamt sehr erfolgreichen Anlagestrategie ist das erfreuliche Jahresergebnis der LIQID-Global-Portfolios auf die im Vergleich zum Wettbewerb äußerst niedrigen Kosten zurückzuführen. So liegen nach unseren Recherchen die laufenden Kosten in der fondsgebundenen Vermögensverwaltung, bestehend aus Verwaltungsgebühren und Produktkosten, üblicherweise zwischen 2 und 3 Prozent pro Jahr. Hinzu kommen nicht selten noch Ausgabeaufschläge und erfolgsabhängige Honorare, sogenannte Performance Fees, die es bei LIQID nicht gibt. In guten Börsenjahren, wenn hohe Performance Fees fällig werden, kann die Kostenbelastung die 3-Prozent-Marke deutlich überschreiten. Unsere Annahme von marktüblichen Kosten von 2 bis 3 Prozent ist daher eher noch niedrig angesetzt. Bei LIQID-Global betragen die Gesamtkosten dagegen lediglich zwischen 0,5 und 0,75 Prozent pro Jahr.

Ich überlege
für
Jahre anzulegen.

Je länger der Anlagehorizont, desto entscheidender macht sich dieser Kostenvorteil bemerkbar. So kommen LIQID-Global-Kunden bei einer Anlagesumme von 250.000 Euro und einer Anlagedauer von 20 Jahren auf einen zusätzlichen Ertrag von fast 253.000 Euro, wenn man die marktüblichen Kosten als Vergleichsmaßstab heranzieht. In unserer Projektion für die Zukunft haben wir errechnet, wie sich ein LIQID-Global-Portfolio mit einem Startvermögen von 250.000 Euro entwickeln könnte. Das beeindruckende Ergebnis: Bei einem Aktienanteil von 70 Prozent liegt die statistische Wahrscheinlichkeit bei 50 Prozent, dass aus den 250.000 Euro nach 20 Jahren 649.000 Euro oder mehr werden.

Unsere Projektion basiert auf konservativen Annahmen. Diese können natürlich nicht alle möglichen künftigen Entwicklungen berücksichtigen, umfassen aber bereits Wertschwankungen, die deutlich über der Ist-Situation liegen. Viele Vermögensverwalter entwickeln ihre Prognosen allein auf Basis der historischen Wertentwicklung. Sie vernachlässigen aber zum Beispiel das anhaltende Niedrigzins-Umfeld, in dem auch langfristige Anleihen nur minimale Renditen erzielen. Die Modelle von HQ Trust berücksichtigen diese Faktoren. Das Ergebnis: Wir zeigen Ihnen Prognosen, die aus unserer Sicht in einem herausfordernden Marktumfeld deutlich realitätsnäher sind.

Was bringt 2017?

Was die nähere Zukunft angeht, also das Anlagejahr 2017, geht Panse davon aus, dass das schwierige und schwankungsreiche Umfeld des Jahres 2016 auch im Jahre 2017 anhalten wird. „2017 dürften Aktien in den meisten Ländern trotzdem erneut positive Erträge erwirtschaften, mit besonders hoher Wahrscheinlichkeit in Europa und Japan“, äußert sich der Experte überzeugt. Auch für Rohstoffe, Gold und Hedgefonds bleibe das Umfeld günstig, während normale Rentenpapiere mit langen Laufzeiten erstmals seit 2013 aus seiner Sicht negative Erträge ausweisen dürften. Panses Fazit: „Für das Jahr 2017 sind wir hier richtig positioniert.“

Anfang nächsten Jahres wird LIQID erstmals auch Daten für die LIQID-Select-Strategie veröffentlichen, die nicht nur auf Indexfonds (ETF) setzt, sondern auch auf aktives Fondsmanagement. Ein Ansatz, der etwas höhere Kosten verursacht, aber auch höhere Erträge erwarten lässt als die rein passiven Strategien LIQID Index und LIQID Global. Im ersten Jahr war LIQID Select noch in keinem repräsentativen Spektrum an Anlageklassen investiert.

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