Wer sein Geld heute möglichst gewinnbringend anlegen will, hat die Qual der Wahl zwischen den verschiedensten Anbietern und Produkten. Das Problem: Anleger werden nicht adäquat beraten, kaufen zu teuer ein oder setzen auf die falschen Produkte. Hinzu kommt, dass eine vielversprechende Alternative zu gängigen Angeboten hierzulande wenig bekannt ist.

Die Klassiker haben ausgedient

Wenn es zum Thema Geldanlage kommt, setzen viele Anleger noch immer auf Althergebrachtes: Tagesgeld, Festgeld oder einfach Geld auf dem Girokonto sparen. Doch die Klassiker haben ausgedient: Angesichts der historisch niedrigen Zinsen können Anleger beim Tages- und Festgeld kaum noch mit Zinsen rechnen. Laut dem Finanzvergleichsportal FMH bieten die meisten deutschen Kreditinstitute für Tagesgeld nur noch rund 0,01 Prozent pro Jahr. Beim Festgeld sieht es mit den Zinsen auch nicht viel besser aus. Seriöse Anbieter können Anlegern hier maximal 1,2 Prozent anbieten, mehr ist aktuell nicht drin. Zudem haben Anleger beim Festgeld während der Anlagedauer, die je nach vereinbarter Laufzeit mehrere Monate betragen kann, keinen Zugriff auf ihr Geld.

Warum dann nicht einfach regelmäßig Geld auf das Girokonto einzahlen und langsam aber stetig das Vermögen aufbauen? Weil die Zahlen eine Illusion befeuern, nämlich dass mit steigendem Kontostand auch der Wert des Ersparten steigt. Denn im Hintergrund nagt die Inflation am Geld, das so über die Dauer real an Wert verliert: Mit steigendem Preisniveau können mit einem fixen Geldbetrag über die Zeit immer weniger Güter und Dienstleistungen erworben werden. Nimmt man bei einem Geldbetrag von 100.000 Euro beispielsweise an, die Inflationsrate bleibt über zehn Jahre statisch bei 1,6 Prozent, was der Inflationsrate vom Juni 2017 in Deutschland entspricht: Dann reduziert sich die Kaufkraft dieses Betrags auf etwa 85.104 Euro. Es steht also ein schleichender Wertverlust von fast 15.000 Euro zu Buche.

Banken sind bei der Geldanlage eine schlechte Adresse

Wie also ausbrechen aus dem Teufelskreis von niedrigen Zinsen und Inflation? Für viele bleibt die Hausbank die erste Anlaufstelle in der Not. Wer aber glaubt, dort als Privatanleger die besten Anlagemöglichkeiten präsentiert zu bekommen, liegt falsch. Denn die Bankenberatung hat zunächst nur ein Ziel: Möglichst viel Geld am Kunden zu verdienen. In der Praxis bedeutet dies, dass Anlegern teure, oft bankeneigene Produkte empfohlen werden. Damit einher gehen eine Vielzahl von Kosten, die Anleger kaum durchschauen können. Zwar gibt es gesetzliche Regelungen zur Aufklärung der Kunden während der Beratung, doch noch immer wird dabei nur das Nötigste offengelegt. Und oftmals schlagen viele unterschiedliche Posten zu Buche. Neben Provisionen für die Vermittlung von Produkten fallen häufig noch Ausgabeaufschläge, Bestandsprovisionen und erfolgsabhängige Gebühren an. Diese Kosten trägt allein der Anleger. Und das kann die Rendite kräftig drücken, denn umso höher die Kosten, desto geringer fällt die Rendite aus.

Erfolgsmodell aus dem angelsächsischen Raum

Eine hierzulande noch recht unbekannte Alternative für die Geldanlage sind sogenannte Vermögensverwaltungen. Allein im Vereinigten Königreich, nach den USA der zweitgrößte Markt in der Vermögensverwaltung, werden ca. 5,7 Billionen Pfund verwaltet (Stand Ende 2015)– das sind 37 Prozent aller Anlagen in Europa. Das sind Zahlen, von dem der hiesige Markt wohl nur träumen kann. Wie gehen Vermögensverwalter vor?

Ich überlege
für
Jahre anzulegen.

Kunden vertrauen diesen Anbietern ihr Geld an, um es nach klar definierten Regeln und Strategien anlegen zu lassen. Anleger müssen nichts weiter tun, werden aber in regelmäßigen Abständen über die Entwicklung ihrer Geldanlage informiert. Das Ziel ist es, das Kundenvermögen möglichst gewinnbringend zu investieren oder wenigstens real, d. h. nach Inflation und Steuern, zu erhalten. Traditionelle Angebote sind für Privatanleger meist jedoch kaum erschwinglich, denn dabei müssen in der Regel häufig Millionenbeträge angelegt werden. Doch im Markt tut sich etwas. Neue, digitale Anbieter bieten Privatanlegern jetzt die gleichen Leistungen an, die Einstiegshürden sind aber massiv gesunken. Kunden können beispielsweise schon ab 100.000 Euro auf eine professionelle Vermögensverwaltung zugreifen und müssen in Sachen Service und Qualität keinerlei Abstriche machen. Und wie aktuelle Untersuchungen der unabhängigen Rating-Agentur firstfive zeigen, schneiden die Vermögensverwalter ziemlich gut ab. Unter den Bestplatzierten ist mit LIQID sogar ein digitaler Anbieter.

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