Die meisten aktiven Fonds, die am deutschen Aktienmarkt investieren, sind nicht nur teuer, sondern erzielen auch schlechte Ergebnisse. Das muss nicht so sein - für Anleger gibt es deutlich sinnvollere Alternativen.

Wenn deutsche Anleger Aktien kaufen, dann entscheiden sie sich meist nicht für Asea Brown Boveri, Pfizer, Toyota und Vodafone, sondern für Eon, Bayer, Daimler und Deutsche Telekom. Denn sie vertrauen Unternehmen, die sie kennen. Dieses Verhalten ist durchaus nachvollziehbar. Es steckt geradezu in der Natur des Menschen, auf das Bekannte, das Vertraute zu setzen.

Bei der Geldanlage ist das aber leider keine gute Idee. Wer einen Großteil seines Kapitals oder gar sein gesamtes Vermögen in nur einem Land investiert, geht unnötige Risiken ein. Denn dann entsteht das, was Experten als Home Bias bezeichnen: Eine zu starke Ausrichtung des Depots am Heimatmarkt.

Für dieses Verhalten haben deutsche Anleger zuletzt in besonderem Maße die Quittung erhalten. Seit vielen Jahren schneiden deutsche Aktien nämlich schlechter ab als der Weltaktienmarkt. Hinzu kommt: Neben ihrer fragwürdigen Strategie, zu stark auf heimische Unternehmen zu setzen, begehen viele deutsche Anleger den Fehler, Aktien in Form von überteuerten aktiv gemanagten deutschen Aktienfonds zu kaufen - auch Deutschlandfonds genannt.

Im Prinzip sind Fonds durchaus ein sehr sinnvolles Anlagevehikel, weil dadurch das Kapital breit über verschiedene Unternehmen gestreut wird. Nur: Fast alle deutschen Aktienfonds schneiden bei der Wertentwicklung noch schlechter ab als der deutsche Aktienmarkt. Das belegt eine aktuelle Studie (Paywall), welche die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (FAS) gemeinsam mit dem Analysehaus Morningstar durchgeführt hat. Mit Deutschlandfonds fahren Anleger also doppelt schlecht: Sie investieren ausschließlich am Heimatmarkt und erzielen hierbei auch noch unterdurchschnittliche Ergebnisse.

Machen die Fondsmanager einen schlechten Job? Keineswegs. Die meisten von ihnen sind weder besonders gut, noch besonders schlecht. Entscheidend für ihre signifikante Underperformance gegenüber dem deutschen Aktienmarkt sind die hohen Gebühren der Deutschlandfonds. Diese belaufen sich laut der FAS/Morningstar-Studie im Schnitt auf 1,7 Prozent pro Jahr. Ausgabeaufschläge sind in der Studie noch gar nicht berücksichtigt. Dabei fallen auch sie stark ins Gewicht. Üblich sind 5 Prozent Ausgabeaufschlag bei Aktienfonds. Wer also beispielsweise vor drei Jahren Fondsanteile gekauft hat und die Anteile heute wieder zu Geld macht, hat insgesamt rund 10 Prozent Gebühren bezahlt. Wären die Ausgabeaufschläge in der FAS/Morningstar-Studie mit einkalkuliert, fiele das Ergebnis der Fonds also noch deutlich schlechter aus.

Wie Anleger es besser machen können

Dabei lässt sich ein solcher „Doppelfehler“ bei der Geldanlage leicht vermeiden. Beim digitalen Vermögensverwalter LIQID zum Beispiel erhalten Anleger ab 100.000 Euro ein weltweit diversifiziertes Portfolio ohne den Malus des „Home Bias“. Und das zu sehr günstigen Konditionen. Denn Ausgabeaufschläge fallen bei LIQID grundsätzlich keine an. Der Anlagestil LIQID Select, der auf eine Kombination von aktiven Fonds und kostengünstigen börsengehandelten Indexfonds (ETFs) setzt, kommt auf maximal 1,39 Prozent Gebühren pro Jahr. Die Verwaltungspauschale und die Fondskosten sind hier schon enthalten. Noch günstiger sind die Gesamtkosten für den rein ETF-basierten Anlagestil LIQID Global: Hier fallen für LIQID-Kunden inklusive Verwaltungsgebühren und Fondskosten im Schnitt lediglich nur 0,66 Prozent pro Jahr an. Für den nach strengen nachhaltigen Kriterien investierenden Anlagestil LIQID Impact liegen die jährlichen Gesamtkosten bei 0,93 Prozent.

Das ist alles bei LIQID so kostengünstig möglich, weil das Berliner FinTech eng mit HQ Trust kooperiert, dem Family Office der Familie Harald Quandt. Dank HQ Trust profitieren LIQID-Kunden nicht nur von der breit diversifizierten, erstklassigen Anlagestrategie eines erfahrenen Investment-Teams, sondern auch von sehr attraktiven Sonderkonditionen. Denn weil HQ Trust hohe Summen für seine vermögenden Kunden investiert, bekommt das Multi Family Office Zugang zu Fondstranchen, die für institutionelle Anleger reserviert sind. Bei diesen institutionellen Tranchen sind die jährlichen Gebühren meist deutlich niedriger als bei denen, die Privatanleger normalerweise erwerben können.

Home Bias und hohe Kosten haben also bei LIQID keine Chance. Das macht sich bei der Wertentwicklung bemerkbar: In den Performance-Ranglisten der unabhängigen Rating-Agentur für Vermögensverwalter firstfive besetzt LIQID regelmäßig Spitzenplätze. Das angesehene Wirtschaftsmagazin Capital kommt denn auch zu dem Urteil, dass LIQID „einsame Spitze“ unter den digitalen Vermögensverwaltern und der beste Vermögensverwalter überhaupt in Deutschland ist.