An den Kapitalmärkten geht es derzeit ungemütlich zu. Die Kurse der meisten Aktien haben deutlich nachgegeben und schwanken weiterhin stark. Viele Anleger sind deshalb verunsichert und zögern damit, weiteres Geld zu investieren oder überhaupt neu am Markt einzusteigen.

Für Anleger, die den Aktienmarkt aufgrund der aktuellen Ereignisse im Moment scheuen, gibt es jedoch eine Alternative zum praktisch zinslosen Parken von Geld auf Festgeldkonten: Private Equity.

Private Equity, also privates Beteiligungskapital, ist nämlich keinen täglichen Schwankungen unterworfen wie die Aktienmärkte. Denn Private Equity ist eine Langfristanlage in Unternehmen, die nicht an der Börse notiert sind und für die es deshalb auch keine täglichen Marktpreise gibt.

So funktioniert die Anlage in Private Equity

Private-Equity-Fonds sammeln Geld von Anlegern ein und erwerben damit ein Portfolio von Beteiligungen. Ziel ist es, den Wert dieser Beteiligungen durch operative Verbesserungen oder schnelleres Wachstum zu steigern und sie nach vier bis sechs Jahren zu verkaufen.

Ein typischer Private-Equity-Fonds hat eine Laufzeit von etwa zehn Jahren. In den ersten Jahren ruft er das Kapital seiner Anleger schrittweise ab, um Beteiligungen zu erwerben. In späteren Jahren werden diese Beteiligungen dann verkauft und die Erlöse fließen an die Anleger zurück. Während der Laufzeit sind die Anleger an den Fonds gebunden.

Was nach einem Nachteil klingt, erweist sich häufig als Vorteil

Die Anleger geraten durch die lange Laufzeit nämlich gar nicht erst in Versuchung, sich von ihrem Investment wieder zu trennen. Und das zahlt sich am Ende meistens aus. Für ihre Kapitalbindung werden die Anleger mit einer Rendite entlohnt, die historisch über der von Aktien gelegen hat Denn für ihre Kapitalbindung werden die Anleger mit einer Rendite entlohnt, die historisch über der von Aktien gelegen hat. Große amerikanische Private-Equity-Fonds haben den US-Aktienmarkt seit 2001 um vier Prozent pro Jahr geschlagen.

Auch für die Zukunft erwartet das Investment-Team des digitalen Vermögensverwalters LIQID, dass Private Equity die Rendite von Aktien um rund drei Prozent pro Jahr übertreffen wird. Denn Private-Equity-Fonds investieren in einem ineffizienten Markt und können mit erfahrenen Teams systematisch Verbesserungen in ihren Beteiligungen umsetzen. Auf diese Weise gelingt es ihnen häufig, die Profitabilität und Rentabilität der Unternehmen zu steigern.

Die wichtigsten Eigenschaften von Private Equity im Überblick:

  • Relativ lange Laufzeit der Fonds von rund zehn Jahren
  • Anleger sind während der Laufzeit an den Fonds gebunden
  • Chance auf höhere Renditen als am Aktienmarkt
  • Private-Equity-Fonds können Verbesserungen in den Unternehmen durchsetzen, in die sie investieren, und so deren Erträge steigern
  • Bei Unternehmensbeteiligungen gibt es immer auch Verlustrisiken

Anders als an den Aktienmärkten, wo nur wenige Fonds dauerhaft erfolgreich sind, gibt es eine Reihe von Private-Equity-Fonds, die über Jahre und sogar Jahrzehnte, dank der herausragenden Expertise und des großen Könnens ihrer Manager, überdurchschnittliche Renditen erzielen.

Über HQ Capital, einer Tochter von HQ Trust, der Vermögensverwaltung der Familie Harald Quandt, haben jetzt auch LIQID-Kunden Zugang zu Private Equity. HQ Capital investiert seit über 30 Jahren in Private Equity und hat dadurch Zugang zu den weltweit erfolgreichsten und renommiertesten Fonds.

Während eine Beteiligung an einem einzelnen Private-Equity-Fonds sonst eine Anlage im Millionenbereich voraussetzt, können Anleger mit dem Private-Equity-Programm von LIQID bereits ab 200.000 Euro sehr kostengünstig in ein breit gestreutes Portfolio an Fondsbeteiligungen investieren. Das Private-Equity-Programm von LIQID ist also für erfahrene Anleger eine hervorragende Möglichkeit, ihr Vermögen zusätzlich zu streuen und die Risiken zu senken.

Natürlich bestehen bei Private Equity auch Risiken. Es kann zum Beispiel passieren, dass Unternehmen in Schwierigkeiten geraten. Da sich die Zielfonds aber an zahlreichen unterschiedlichen Unternehmen beteiligen, wird selbst der Ausfall einer Beteiligung in aller Regel durch die anderen Beteiligungen im Fonds kompensiert. Dennoch sollte Private Equity für Anleger immer nur ein Baustein ihrer breit diversifizierten Vermögensanlage sein.




Rechtlicher Hinweis:
Die Vermögensanlage an den Kapitalmärkten ist mit Risiken verbunden und kann zu Verlusten auf das eingesetzte Kapital führen. Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein Indikator für die Wertentwicklung in der Zukunft. Auch Prognosen haben keine verlässliche Aussagekraft für künftige Wertentwicklungen. Wir erbringen keine Anlage-, Rechts- und/oder Steuerberatung.