Sie haben von Private Equity gehört oder gelesen und sind sich noch unschlüssig, ob sich ein Investment in diese Anlageklasse lohnt? Wir haben fünf gute Gründe identifiziert, die dafür sprechen, Private Equity ernsthaft ins Auge zu fassen.

I. Eine spannende Anlageklasse

Soviel vorweg: So interessant Private Equity ist, niemand sollte sein gesamtes Vermögen in diese Anlageklasse investieren. Es sollte lediglich ein Baustein in einem breit aufgestellten Portfolio sein. Private Equity ist zudem nur für Anleger geeignet, die kurz und mittelfristig auf das Geld, das sie investieren, nicht zurückgreifen müssen. Denn bei Private Equity handelt es sich um eine illiquide Anlageklasse: Die Anleger kommen mehrere Jahre lang nicht an ihr Geld. Sind diese Voraussetzungen gegeben, sollten Sie unbedingt weiterlesen.

Große institutionelle und hochvermögende Anleger investieren schon seit Jahrzehnten in Private Equity. Über Private-Equity-Fonds kaufen sie Unternehmen, die nicht börsennotiert sind, nehmen Einfluss auf das Management oder setzen eigene Führungskräfte ein. Ihr Ziel ist es, den Wert der Unternehmen durch operative Verbesserungen oder schnelleres Wachstum zu steigern und sie nach einigen Jahren wieder zu verkaufen. Zu diesem Zweck beschäftigen sie Teams mit erfahrenen Branchenexperten, die in den Zielunternehmen zum Beispiel die Internationalisierung oder Effizienzprojekte vorantreiben. Damit nehmen Private-Equity-Fonds eine wesentlich aktivere Rolle in den Zielunternehmen ein als Aktionäre oder Aktienfonds, die abgesehen von ihrer Stimmabgabe auf der jährlichen Hauptversammlung keinen Einfluss auf die Unternehmensleitung nehmen können.

Für Privatanleger war Private Equity bis vor kurzem nicht zu attraktiven Bedingungen zugänglich. Mittlerweile gibt es aber mit dem digitalen Vermögensverwalter LIQID einen interessanten Anbieter am Markt. LIQID bietet Privatanlegern ab 200.000 Euro ein Investment in diese Anlageklasse an. Vor allem die Qualität der investierbaren Fonds und die günstigen Konditionen heben das Angebot von LIQID vom Wettbewerb ab.

II. Höhere Renditen als am Aktienmarkt möglich

In der Vergangenheit konnten Investoren mit Private Equity Renditen erzielen, die um drei bis fünf Prozent über denen der globalen Aktienmärkte lagen. Das Investment-Team von LIQID erwartet für Private Equity auch in der Zukunft deutliche Überrenditen im Vergleich zu den Aktienmärkten.

Um so erfolgreich operieren zu können, brauchen Private-Equity-Fonds Zeit. Ein typischer Fonds hat eine Laufzeit von etwa zehn Jahren. Deshalb wird Private Equity auch als illiquide Anlageklasse bezeichnet, im Gegensatz zu den liquiden Anlageklassen, wie Aktien und Anleihen, die jeden Tag gekauft und wieder verkauft werden können.

In den ersten Jahren ruft der Private-Equity-Fonds das Kapital seiner Anleger schrittweise ab, um Beteiligungen zu erwerben. In späteren Jahren werden diese verkauft und die Erlöse fließen an die Anleger zurück. Während der Laufzeit sind Anleger an den Fonds gebunden – was sich in aller Regel in Form einer attraktiven Rendite auszahlt.

Anleger müssen allerdings beachten, dass es bei einer Investition in Private Equity auch Risiken gibt. Das Investment-Team von LIQID erwartet für Private Equity auch in der Zukunft deutliche Überrenditen im Vergleich zu den Aktienmärkten. So kann sich zum Beispiel das Geschäftsmodell einzelner Unternehmen, in die investiert wird, als nicht tragfähig erweisen. LIQID reduziert dieses Risiko aber dadurch, dass es das Geld der Anleger auf verschiedene PE-Fonds verteilt, die wiederum jeweils in zahlreiche Unternehmen investieren. Auf diese Weise wird eine breite Streuung erzielt.

III. Anleger müssen bei der Stange bleiben – zu ihrem eigenen Vorteil

Die lange Bindungsfrist des Kapitals scheint aus Anlegersicht ein Nachteil von Private Equity zu sein. Doch ist sie das wirklich? Viele Anleger neigen dazu, bei größeren Kursschwankungen ihrer Anleihen- und vor allem ihrer Aktiendepots zu reagieren. Hektisch kaufen oder verkaufen sie einzelne Positionen, weil sie sich von der allgemeinen Marktstimmung beeinflussen lassen. Oder sie versuchen durch geschicktes Timing beim Kauf und Verkauf ihre Rendite zu erhöhen. Andere entdecken ein vermeintliches Schnäppchen, investieren eine größere Summe und verkaufen schnell wieder, wenn sich das Schnäppchen nicht innerhalb kürzester Zeit als Börsenrakete entpuppt.

Von diesem Hin und Her in den Depots profitieren indes nur die Banken. Denn sie kassieren kräftig Gebühren für jede Transaktion, die der Kunde durchführt. Für die Anleger ist das jedoch meist ein Minusgeschäft. Studien belegen, dass Anleger, die einmal investieren und langfristig im Markt bleiben, deutlich höhere Renditen erzielen als Anleger, die versuchen, durch Timing den Markt zu schlagen oder die aus sonstigen Gründen ihre Depots häufig umschichten.
Mit Private Equity kann Anlegern das nicht passieren. Während der Laufzeit der Fonds können sie ihre Beteiligung nicht verkaufen. Dadurch geraten sie gar nicht erst in Versuchung, ihre Beteiligung oder Teile davon kurzfristig abzustoßen, weil sie vielleicht schon deutlich an Wert zugelegt hat. Private Equity diszipliniert die Anleger also – und sorgt dafür, dass sie sich ihre Rendite nicht selbst kaputt machen.

IV. Das Anleger-Vermögen wird noch breiter diversifiziert

In je mehr unterschiedliche Anlageklassen ein Anleger investiert, umso geringer fallen in der Regel die Wertschwankungen seines Gesamtvermögens aus. Wer zum Beispiel in Aktien und Anleihen investiert, sorgt dafür, dass zum Beispiel ein Kursrücksetzer bei Aktien durch eine stabile Wertentwicklung seiner Anleihen aufgefangen wird.

Anleger, die darüber hinaus in Private Equity investieren, integrieren einen zusätzlichen Diversifikationsbaustein in ihre Vermögensstruktur, der im Regelfall die Schwankungen noch weiter reduziert. Denn wenn die Aktien- oder Anleihenmärkte einmal stagnieren oder rückläufig sind, kann zum Beispiel ein Private-Equity-Investment durchaus weiter an Wert zulegen. Mit Private Equity verringern Anleger also die Risiken in ihrem Portfolio, ohne die Chancen zu reduzieren. Angesichts von drei bis fünf Prozent historischen Überrenditen gegenüber den Aktienmärkten in den vergangenen Jahren stehen die Chancen gut, dass Anleger mit Private Equity die Gesamtrendite ihres Portfolios verbessern.

Ich überlege
für
Jahre anzulegen.

V. Beitrag zur Gesundung von Firmen und zum Erhalt von Jobs

Nach so vielen direkten Vorteilen für die Anleger gibt es auch einen bedeutenden volkswirtschaftlichen Grund, der für Private Equity spricht. Denn Private-Equity-Fonds haben in den letzten Jahren dafür gesorgt, dass zahlreiche angeschlagene Unternehmen wieder flott gemacht wurden oder dass aus bereits erfolgreiche Unternehmen noch bessere wurden. Hier zahlte sich der Einsatz erfahrener Teams durch die Investoren aus. Dadurch konnte bei vielen Unternehmen das gesamte Potenzial gehoben, das vorher zum Teil noch brach lag. Infolgedessen konnten zahlreiche Arbeitsplätze erhalten und auch neue geschaffen werden. In aller Regel bewirken Private-Equity-Fonds einen positiven Wandel in den Zielunternehmen, in die sie investieren: zur Freude der Unternehmensleitung, der Belegschaft und natürlich auch der Private-Equity-Investoren selbst.




Hinweis – Die Vermögensanlage an den Kapitalmärkten ist mit Risiken verbunden und kann im Extremfall zum Verlust des gesamten eingesetzten Kapitals führen. Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein Indikator für die Wertentwicklung in der Zukunft. Auch Prognosen haben keine verlässliche Aussagekraft für künftige Wertentwicklungen. Wir erbringen keine Anlage-, Rechts- und/oder Steuerberatung. Alle Inhalte auf unserer Webseite und im LIQID-Magazin dienen lediglich der Information.