Optionsscheine

Zu riskant für unerfahrene Anleger

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LIQID Investments GmbH

Optionsscheine, auch Warrants genannt, sind riskante Wertpapiere mit begrenzter Laufzeit. Sie werden auf Basiswerte herausgegeben, beispielsweise auf Währungen, Aktien und Rohstoffe. Man kann Optionsscheine zur Absicherung von Preisrisiken einsetzen oder mit ihnen an den Finanzmärkten zocken. Mit Optionsscheinen ist es möglich, Wertpapierpositionen zu handeln, deren Volumen um ein Vielfaches höher ist als der Kapitaleinsatz. Finanzfachleute sprechen von einem „Hebel“.

Anders als Optionen, die im Prinzip genauso wie Optionsscheine funktionieren, werden letztere von Banken herausgegeben. Optionen emittieren dagegen Terminbörsen wie die Eurex und können auch nur an der jeweiligen Börse gehandelt werden.

Der Käufer eines Optionsscheins erwirbt das Recht, ein Wertpapier oder einen Rohstoff zu einem festgelegten Preis in einer bestimmten Menge zu kaufen (Call) oder zu verkaufen (Put). Dieses Recht kann entweder an jedem Bankarbeitstag während der Laufzeit (american option) oder nur am Ende der Laufzeit (european option) ausgeübt werden. Es steht dem Käufer frei, von seinem Optionsrecht Gebrauch zu machen oder es verfallen zu lassen.

Der Herausgeber des Optionsscheins erhält vom Käufer den Optionspreis als Prämie. Mit Call-Optionsscheinen setzen Investoren auf steigende, mit Put-Optionsscheinen auf fallende Preise. Der Wert von Optionsscheinen wird von zahlreichen Faktoren beeinflusst und ist sehr schwer zu berechnen. Für unerfahrene Privatanleger
sind sie schon deshalb keine Option.

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