Interview mit Private-Equity-Fondsmanager Jörg Rockenhäuser von Permira

Jörg Rockenhäuser ist Chef der DACH-Region (Deutschland, Österreich und Schweiz) von Permira, einer der renommiertesten internationalen Private-Equity-Gesellschaften. Permira gehört zu den Fonds, in die LIQID für sein Private-Equity-Programm investiert. Im Gespräch mit dem LIQID Magazin gewährt Rockenhäuser einen umfangreichen Blick hinter die Kulissen einer Branche, über die in der breiten Öffentlichkeit nicht viel bekannt ist.

Neben seiner Tätigkeit als DACH-Chef ist Rockenhäuser auch Mitglied im Investment-Komitee und im Exekutiv-Komitee von Permira. Das bedeutet: Er ist entscheidend an allen Firmenkäufen und -verkäufen beteiligt, die die Permira Fonds tätigen. Dazu zählten im deutschsprachigen Raum unter anderem Debitel, Hugo Boss, ProSiebenSat.1, Jet Aviation, Schustermann & Borenstein und TeamViewer sowie P&I. Rockenhäuser ist zudem Mitglied im Board der American Chamber of Commerce und Mitglied des Aufsichtsrats der Off Road Kids Stiftung, die sich um die Integration von Straßenkindern in Deutschland kümmert.


Herr Rockenhäuser, warum sind Sie Private-Equity-Fondsmanager geworden?

Ehrlich gesagt aus purer Neugier und aus einem Bauchgefühl heraus. Das war vor 20 Jahren. Private Equity war damals noch weitgehend unbekannt. Die Menschen in meinem Umfeld haben sich erst ein wenig gewundert. Was mich an Private Equity gereizt hat, war die Aussicht Firmen selbst aktiv zu begleiten und konkret Einfluss auf deren Strategie und Entwicklung zu nehmen. Sie hatten kaum eine Vorstellung davon, was man in der Private-Equity-Branche überhaupt macht. Ich war zu dieser Zeit für ein bekanntes Beratungsunternehmen tätig. Was mich an Private Equity gereizt hat, war die Aussicht, nicht nur wie bis dahin Unternehmen zu beraten, sondern Firmen auch selbst aktiv zu begleiten und konkret Einfluss auf deren Strategie und Entwicklung zu nehmen.


Haben Sie Ihre Entscheidung je bereut?

Nein, keinen einzigen Tag! Ich kann mir kaum eine spannendere und abwechslungsreichere Tätigkeit vorstellen. Heute ist Private Equity natürlich viel bekannter als damals. Das merken wir unter anderem auch beim Recruiting: Wir bekommen sehr viele hochqualifizierte Bewerbungen.


Was unterscheidet einen Private-Equity-Fondsmanager von einem „normalen” Aktienfondsmanager?

Auch wenn in beiden Bezeichnungen der Begriff Fondsmanager steckt, gibt es praktisch keine Gemeinsamkeiten zwischen diesen Berufen. Aktienfondsmanager verfolgen eine bestimmte Anlagestrategie und kaufen am Markt Aktien oder Anleihen, die zu dieser Strategie passen. Abgesehen von der Ausübung ihres Stimmrechts auf der jährlichen Hauptversammlung nehmen sie aber in der Regel keinen aktiven Einfluss auf die Unternehmen. Im Private-Equity-Geschäft beschäftigen Sie sich mit deutlich weniger Firmen, aber dafür sehr viel intensiver. Sie verbringen Monate oder Jahre mit dem Unternehmen, bevor Sie sich zum Kauf entscheiden oder die Akquisition umsetzen können. Und dann begleiten Sie diese Firmen über Jahre in der Weiterentwicklung. Sie müssen dabei immer eine Strategie und Idee haben, wie Sie dabei helfen können, dieses
Unternehmen von A nach B zu bringen. Sie sind dann nach dem Kauf oftmals der Hauptansprechpartner für das Management der Firmen. Den Großteil ihres Arbeitstages verbringen Private-Equity-Fondsmanager deshalb nicht in ihrem Büro, sondern bei den Portfoliofirmen oder mit Unternehmen, in die man gerne investieren würde.


Wie sieht Ihr Alltag als Private-Equity-Fondsmanagers konkret aus?

Einen wesentlichen Teil der Arbeit macht die beschriebene Portfolioarbeit aus. Denn mit einer Idee und Strategie und deren konsequenter Implementierung lässt sich der Wert eines Unternehmens deutlich steigern. Dabei ist eine gute Zusammenarbeit zwischen den Investoren, dem Management und anderen Stakeholdern ganz entscheidend. Daneben bin ich konstant damit beschäftigt, für unsere Fonds passende Unternehmen zu suchen und für uns zu gewinnen. Es kommt natürlich auch vor, dass uns Unternehmen angeboten werden, aber in der Regel werden wir selbst fündig. Zudem investieren wir viel Zeit in die Investorenpflege. Denn ein gutes Verhältnis zu unseren Investoren ist sehr wichtig.


Wie lange dauert es vom ersten Kontakt bis zum Kauf des Unternehmens?

Das kann sehr schnell gehen, aber sich auch mal lange hinziehen. Manchmal führen wir sehr viele Gespräche, bevor wir uns zum Kauf entschließen. In einem Fall hat es vier Jahre vom ersten Gespräch bis zur Akquisition gedauert. Es ist wichtig, dass die Story des Unternehmens langfristig belastbar ist und funktioniert Ein anderes Mal waren es dagegen nur 4 Wochen. Wichtig ist deshalb, dass die Story des Unternehmens langfristig belastbar ist und funktioniert. Im Schnitt bleiben wir fünf Jahre in einer Firma investiert, aber es können auch schon mal zehn Jahre sein. Wir sind sozusagen die Marathon-Läufer der Geldanlage.


Auf welche Branchen haben Sie sich spezialisiert?

Wir investieren fast ausschließlich in Marktführer, die stark und nachhaltig wachsen. Außerdem suchen wir nach Unternehmen mit einer guten Wachstumsperspektive – außerhalb zyklischer Branchen. Und sie müssen zu uns passen. Besonders stark aufgestellt sind wir im Bereich Technologie. Hier gehören wir zu den größten Investoren Europas. Neben der Technologie-Branche investieren wir auch in den Industrie-, Healthcare-, Konsumgüter- und Finanzdienstleistungssektor. Unser Vorteil ist, dass wir einerseits über eine weitreichende globale Expertise in diesen Bereichen verfügen, zugleich aber mit unserer Präsenz vor Ort auch eine tiefe Kenntnis der lokalen Märkte haben. Diese Kombination ist für uns viel wert.

Ich überlege
für
Jahre anzulegen.


Wie gehen Sie konkret bei der Auswahl von Unternehmen vor?

In jeder Branche gibt es nur eine Handvoll Unternehmen, die unseren anspruchsvollen Kriterien entsprechen. Nach einer Vorauswahl aus Dutzenden potenziellen Anlagezielen bleiben am Ende vielleicht zwei oder drei Unternehmen übrig, die in Frage kommen beziehungsweise die zu uns passen. Wir beschäftigen uns dann intensiv mit diesen und nehmen Kontakt zum Management auf, um sie so gut wie möglich kennenzulernen. Doch es reicht nicht allein, wenn wir interessiert sind. Das Unternehmen muss auch zum Verkauf stehen, oder die Eigentümer müssen Interesse daran haben, in der nächsten Entwicklungsstufe der Firma mit einem Partner zusammenzuarbeiten. Für uns bedeutet das, dass wir manchmal monate- oder sogar jahrelang am Ball bleiben müssen, ehe sich eine Chance bietet, das Unternehmen zu erwerben.


Wie kommen solche Gelegenheiten zustande?

Wir strecken kontinuierlich unsere Fühler aus und erfahren dann zum Beispiel, dass der Eigentümer oder die Familie verkaufen oder ein Teil der Anteile abgeben möchte. Dann signalisieren wir unser Interesse und treten in Verhandlungen. Es kommt auch vor, dass uns die Eigentümerfamilien bei der Nachfolgesuche aktiv um Unterstützung bitten. In unserem Job braucht man deshalb auch viel Geduld und eine hohe Frustrationstoleranz Ein anderer klassischer Fall ist, dass jemand ein Startup-Unternehmen aufgebaut hat, sich aber selbst nicht mehr an der Spitze sieht, wenn die Firma aus den Kinderschuhen herausgewachsen ist. Für die nächste Wachstumsphase spricht er dann uns an. Doch nicht jeder Deal, den wir uns wünschen, kommt am Ende auch zustande. In unserem Job braucht man deshalb auch viel Geduld und eine hohe Frustrationstoleranz.

Manche Private-Equity-Fonds investieren hauptsächlich in Sanierungsfälle, die sie wieder aufpeppen und dadurch einen hohen Wertzuwachs erzielen. Das scheint aber nicht Ihre Strategie zu sein.
Das stimmt. In unserer über 30-jährigen Geschichte lag der Fokus von wenigen Ausnahmen abgesehen nie auf Restrukturierungsfällen. Wir investieren lieber in Unternehmen, die starke Wachstumsperspektiven haben. Im Schnitt wachsen die Firmen in unserem Portfolio 12 bis 15 Prozent jährlich.


Was können Sie bei solch stark wachsenden Unternehmen überhaupt noch positiv bewirken? Die laufen doch von selbst.

Das scheint vielleicht auf den ersten Blick so, aber gerade schnell wachsende Unternehmen müssen sich auch permanent weiterentwickeln und skalieren. Es kostet einige Anstrengung, den Vorsprung gegenüber der Konkurrenz beizubehalten. Andernfalls verliert man gegenüber dem Wettbewerb rasch den Anschluss. Unsere Spezialität ist es, in die jeweils nächste Wachstumsphase solcher Unternehmen zu investieren und sie dabei auch mit unserem Know-how zu unterstützen. Wichtig ist dabei, dass man für jedes Unternehmen eine klare Strategie hat.


Kommt es vor, dass Sie das Management austauschen, wenn Sie sich durch einen Wechsel eine bessere Perspektive versprechen?

Wo es möglich ist, entwickeln wir das Unternehmen mit dem bestehenden Management weiter. Aber natürlich gibt es Situationen, in denen man als neuer Eigentümer das Management umbesetzen möchte, weil für die nächste Wachstumsphase andere Fähigkeiten gefragt sind.


Wie viele Unternehmen haben Sie derzeit in Ihrem Portfolio?

Insgesamt halten die Permira Fonds derzeit mehr als 35 Unternehmen. Das ist eine ganze Menge, denn wir haben ja keine riesigen Teams. Es funktioniert deshalb so gut, weil wir uns nur auf Unternehmen aus den Sektoren fokussieren, in denen wir über die nötige Expertise verfügen. Um in diesem Geschäft Erfolg zu haben, muss man ein Vordenker sein und sich schon heute überlegen, was morgen „das nächste große Ding” sein könnte.


Welches waren Ihre bislang größten Deals?

Die bekanntesten hierzulande waren sicherlich ProSiebenSat.1 und Hugo Boss oder auch Debitel. Unser heutiges Portfolio in Deutschland ist sehr viel technologielastiger. Einer der größten Software-Deals in der jüngsten Vergangenheit ist die Übernahme des US-Softwarespezialisten Informatica, den wir 2015 gemeinsam mit Partnern für knapp fünf Milliarden Euro erworben haben. Im E-Commerce-Bereich gehört der Kauf von Allegro, dem führenden polnischen Online-Marktplatz, für rund drei Milliarden Euro zu den größten Transaktionen weltweit.


Investment-Fondsmanager können ein Wertpapier ja einfach wieder rausschmeißen, wenn sie eine Fehlentscheidung getroffen haben oder nicht mehr damit zufrieden sind. Was kann ein Private-Equity-Fondsmanager tun, wenn er mit einer Beteiligung nicht (mehr) zufrieden ist?

Das ist richtig, wir können uns nicht einfach von einem Investment trennen. In solch einem Fall müssen wir die Strategie des Unternehmens anpassen. Zum Glück gelingt das fast immer. Ein Beispiel: Als wir vor mehr als zehn Jahren den Telekommunikationsanbieter Debitel gekauft haben, kostete Telefonieren noch 49 Cent pro Minute. Als wir das Unternehmen ein paar Jahre später wieder verkauft haben, lag der Minutenpreis nur noch bei rund sechs Cent. Trotzdem war Debitel sehr erfolgreich, da das Unternehmen als führender Serviceprovider den Markt konsolidiert und somit in einem immer stärker umkämpften Feld an Bedeutung gewonnen hat.


Wie lange dauert es in der Regel, bis ein Private-Equity-Fonds seine Zielgröße erreicht und bei den Investoren das Kapital eingesammelt hat?

Das ist sehr unterschiedlich und hängt neben der Zielgröße der Fonds auch von dem Marktumfeld ab. Nach der Lehman-Pleite 2008 hat es natürlich länger gedauert als zu anderen Zeitpunkten. Im Schnitt dauert es etwa ein Jahr.


Wie lange läuft ein Fonds?

Im Schnitt zehn Jahre. Die ersten fünf Jahre wird investiert, die letzten fünf Jahre sukzessive deinvestiert. Es wird nie zu einer Situation kommen, in der wir ein Unternehmen nur verkaufen, weil der Fonds ausläuft Haben wir nach zehn Jahren aber Firmen im Fonds, bei denen wir noch Potenzial sehen, gibt es die Möglichkeit, den Fonds um ein oder zwei Jahre zu verlängern. Es wird nie zu einer Situation kommen, in der wir ein Unternehmen nur verkaufen, weil der Fonds ausläuft – das wäre nicht in unserem Sinne und auch nicht in dem Sinne unserer Investoren.


Auf wie viele Unternehmen, die Sie sich anschauen, kommt im Schnitt ein Kauf?

Das ist schwer zu sagen. Wir machen uns die Entscheidung nicht leicht. Wir schauen uns im Schnitt bestimmt mehr als zehn Unternehmen an, bevor wir uns für eines entscheiden. Die Kunst ist, dass man schnell diejenigen aussortiert, die definitiv nicht in Frage kommen, und so frühzeitig den Fokus schärft. Zum Beispiel muss das Unternehmen eine signifikante Wachstumsperspektive haben. Dadurch trennt sich die Spreu vom Weizen relativ schnell. Am Schluss kommt es dann oft auf Kleinigkeiten an. Denn wenn wir uns für eine Firma entscheiden, sollte möglichst alles stimmen.


Welche Renditeerwartungen haben Sie bei einem Investment?

Unsere Renditeerwartungen liegen bei rund 20 Prozent pro Jahr. Das variiert ein wenig je nach Sektor. Deutliche Ausschläge nach oben sind künftig allerdings seltener zu erwarten.


Warum?

Die Preise sind aktuell sehr hoch. Auch leben wir in unsicheren Zeiten: Dank günstiger Kredite stehen heute viele Firmen vermeintlich gut da, obwohl nicht alle Geschäftsmodelle auf voller Linie überzeugen. Sollten die Zinsen wieder stärker steigen, könnten einige Probleme bekommen. Für uns heißt das noch genauer hinzuschauen als früher. Dank unserer Erfahrung wird es uns auch in Zukunft gelingen, die besten Unternehmen herauszufiltern. Wir werden deshalb auch in den nächsten Jahren definitiv deutlich höhere Renditen erwirtschaften als der Aktienmarkt.

Wie groß ist Ihr Team?

Weltweit beschäftigen wir etwa 200 Leute, davon etwa 100 Investmentmanager im Private-Equity-Bereich. In Deutschland haben wir mehr als 25 Mitarbeiter, davon 15 Investmentmanager. Wir sind der Ansicht, dass kleine Teams sehr effizient arbeiten können, was am Ende auch unseren Investoren zugutekommt.


Wer trifft bei Ihnen die finale Entscheidung über ein Investment?

Unser Investment-Komitee besteht aus sechs Partnern, ich bin einer davon. Es herrscht das Prinzip der Einstimmigkeit. Das bedeutet: Wir investieren nur, wenn niemand im Investment-Komitee sein Veto einlegt.


Und wie läuft es beim späteren Firmenverkauf. Nach welchen Kriterien werden da Entscheidungen getroffen?

Wir stellen unsere Beteiligungen regelmäßig auf den Prüfstand: Wenn wir denken, dass wir bei einem Unternehmen noch eine substanzielle Wertsteigerung erzielen können, bleiben wir investiert. Das muss man immer wieder neu bewerten. Auch hier gilt das Prinzip der Einstimmigkeit. Im Durchschnitt halten wir ein Unternehmen fünf Jahre.


Eignet sich ein Investment in Private Equity für alle Anleger?

Definitiv nicht. Private Equity kann hohe Renditen erzielen, ist aber auch mit höheren Risiken behaftet. Es sollte deshalb nur ein Baustein in einem Portfolio sein. Private Equity sollte nur ein Baustein in einem Portfolio sein Da die Mindestanlagesummen normalerweise relativ hoch sind, kommt Private Equity automatisch nur für Anleger in Betracht, die über die entsprechenden Mittel verfügen, wie z.B. Rentenfonds. Permira selbst arbeitet nur mit solchen professionellen Investoren zusammen.


Haben Sie selbst privates Geld in Ihren Private-Equity-Fonds investiert?

Ja, selbstverständlich. Es ist typisch für Private Equity, dass wir Partner uns selbst mit signifikanten Beträgen engagieren. Damit gehen wir ins Risiko und unterstreichen unser Commitment.


Der frühere SPD-Chef Franz Müntefering dachte auch an Unternehmen wie das Ihre, als er den wenig schmeichelhaften Begriff „Heuschrecken” für Private-Equity-Firmen erfand. Hat die politische Kampagne, die daraus folgte, der Branche geschadet?

Ja, das hat der Branche jahrelang enorm geschadet. Interessanterweise hat dann die Krise 2008/2009 mit dem Märchen aufgeräumt, Private-Equity-Häuser würden nur die Unternehmen „abgrasen“, die sie kaufen. Denn die allermeisten Firmen in Private-Equity-Hand sind sehr gut durch die Krise gekommen, besser als viele andere. Zudem hat sich in der Zeit in unserer Branche die Spreu vom Weizen getrennt. Erfolgreich waren und sind vor allem die Beteiligungsfirmen, die Unternehmen operativ besser machen und zukunftsfest aufstellen. Das ist nachhaltig wertsteigernd. Nach der Finanzkrise hat sich die Einstellung gegenüber unserer Branche dann tendenziell auch verbessert. Viele haben erkannt, welchen Beitrag wir liefern, etwa durch die Schaffung Tausender Arbeitsplätze in den Portfoliofirmen.


Was reizt Sie persönlich an Ihrer Tätigkeit?

Ich finde es unglaublich spannend und erfüllend, immer wieder neue Unternehmen auf ihrer Reise zu begleiten und aus guten Unternehmen noch bessere zu machen.


Wie definieren Sie für sich persönlich Erfolg?

Wenn es gelingt, attraktive Renditen für unsere Investoren zu erwirtschaften und damit unsere eigene Firma kontinuierlich wachsen zu lassen.


Was wollen Sie in Ihrer Karriere noch erreichen?

Ich möchte mein Team und unser Unternehmen noch erfolgreicher machen. Das ist eine Lebensaufgabe!


Neben Ihrem anspruchsvollen und zeitaufwendigen Job engagieren Sie sich für Straßenkinder. Wie kam es dazu?

Wir bei Permira unterstützen die Off Road Kids Stiftung schon seit vielen Jahren. Das ist eine ganz tolle Organisation, die mit ihrer Arbeit schon viele Kinder von der Straße geholt hat. Kinder sind unsere Zukunft. Und uns ist bewusst, dass wir zu den Privilegierten unserer Gesellschaft gehören. Deshalb ist es uns ein großes Anliegen, mit zeitlichem und finanziellem Engagement dazu beizutragen, dass hier kein Kind auf der Straße leben muss.


Das Gespräch führte Sebastian Wolff.