Der britische Markt ist traditionell ein Schwerpunkt von Private-Equity-Investitionen. Wegen des bevorstehenden Brexits haben wir unsere Engagements dort auf den Prüfstand gestellt. Ergebnis: Egal, ob es zu einem harten Brexit kommt, zu einem geregelten Austritt oder ob die Briten am Ende doch in der EU bleiben: Unsere Private-Equity-Portfolios sind für jeden denkbaren Fall gerüstet.

Das Rätselraten über das Wann und Wie geht weiter. Der ursprünglich für Ende März geplante Austritt des Vereinigten Königreichs ist vertagt. Der Europäische Rat gewährte den Briten eine Fristverlängerung bis spätestens 31. Oktober 2019. Damit bleibt die Frage offen, ob es zu einem harten, einem weichen oder am Ende vielleicht zu gar keinem Brexit kommt.

Doch ganz gleich wie die Sache ausgeht. Die Botschaft für die Interessenten und Zeichner von LIQID Private Equity lautet: Die Experten unseres Partners HQ Capital, dem auf Private-Equity spezialisierten Bereich der Harald Quandt Gruppe, haben für alle denkbaren Szenarien die nötigen Vorkehrungen getroffen.

Zunächst ist festzuhalten, dass gemessen an den Transaktionsvolumina der Jahre 2000 bis 2017 Großbritannien für den europäischen Private-Equity-Markt von herausragender Bedeutung ist. Gut ein Drittel der Volumina entfiel in dieser Zeit auf das Vereinigte Königreich. Die Brexit-Diskussion ließ den britischen Anteil ab 2015 zwar etwas sinken. Für die Jahre 2015 bis 2017 betrug er aber immer noch mehr als 25 Prozent.

Standort bleibt für Private Equity interessant

Und trotz des wahrscheinlich bevorstehenden Brexits bleibt Großbritannien als Private-Equity-Standort interessant: “Es ist der Markt mit der längsten Private Equity Historie, der über die größte Anzahl an erfahrenen Private Equity Managern verfügt”, sagt Britta Lindhorst, die bei HQ Capital das europäische Geschäft verantwortet. “Private Equity ist tief verankert in der britischen Wirtschaft, sodass auch die Anzahl und Qualität an potentiellen Private Equity Investments immer noch herausragend ist.”

Trotzdem ist HQ Trust bereits seit Anfang 2016 sehr zurückhaltend mit neuen Investments in Großbritannien. In den aktuellen Europa-Portfolios liegt der Großbritannien-Anteil deutlich unter 20 Prozent. “Darüber hinaus achten wir darauf, dass, wenn wir in Großbritannien investieren, dies mit Managern tun, deren Hauptfokus auf stabilen, wenig zyklischen Sektoren liegt”, so Lindhorst. Bevorzugte Sektoren seien zum Beispiel Gesundheitswesen, Geschäftsdienstleistungen, Technologie und Bildung. Vorsichtig ist HQ Capital dagegen in den Bereichen Konsumgüter/ Handel, Automobile und Industrie/ verarbeitendes Gewerbe.

HQ Capital ist aber natürlich nicht nur so sorgfältig bei der Analyse des britischen Private-Equity-Marktes, sondern auch aller anderen Märkte. Denn überall kann es plötzlich zu politischen oder wirtschaftlichen Störfeuern kommen. Diese gilt es rechtzeitig zu erkennen, zu analysieren und daraus die richtigen Schlussfolgerungen für die Investitionsentscheidungen zu ziehen. Darauf können sich die Kunden von LIQID Private Equity verlassen.




Hinweis – Die Vermögensanlage an den Kapitalmärkten ist mit Risiken verbunden und kann zu Verlusten auf das eingesetzte Kapital führen. Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein Indikator für die Wertentwicklung in der Zukunft. Auch Prognosen haben keine verlässliche Aussagekraft für künftige Wertentwicklungen. Wir erbringen keine Anlage-, Rechts- und/oder Steuerberatung.