Sie verdienen gut oder haben ein kleines Vermögen geerbt. Doch führen schlechte Finanzentscheidungen dazu, dass Sie im Alter Ihren Lebensstandard nicht halten können. Im schlimmsten Fall droht Ihnen sogar Altersarmut. Unmöglich? Leider nicht. Besonders Selbstständige laufen Gefahr, von schlechten Beratern in falsche Anlageentscheidungen getrieben zu werden oder sich selbst zu verheben. Wir erklären, wie Sie das verhindern können:

  • Vermögende und Gutverdiener sind die Hauptzielgruppe von unseriösen Finanzvermittlern, die mit Traumrenditen locken und in Wahrheit ihren gutgläubigen Kunden das Geld aus der Tasche ziehen

  • Oft locken die unseriösen Anbieter ihre Opfer in Investitionen am Grauen Kapitalmarkt. Dieser Teil des Kapitalmarkts entzieht sich weitgehend der Regulierung durch die Finanzaufsicht

  • Vor allem mit Schiffsfonds und Ost-Immobilien, bei denen die Anbieter mit (vermeintlichen) Steuervorteilen lockten, haben Anleger viel Geld versenkt

  • Auch ohne solche Fehlinvestitionen droht Gutverdienern im Alter der Verlust des gewohnten Lebensstandards

  • Gefährdet sind vor allem Ärzte, Architekten oder Rechtsanwälte: Sie sparen häufig zu wenig – oder falsch


Was Sie tun sollten, um im Alter nicht mit leeren Händen dazustehen:

  • Wer gut verdient, muss auch an eine entsprechende Vorsorge fürs Alter denken, um später seinen Lebensstandard halten zu können. Je jünger Betroffene sind, umso mehr gilt: Die gesetzliche Rente wird hierfür nicht ausreichen

  • Ein fester Betrag sollte deshalb jeden Monat für die Altersvorsorge zurückgelegt werden

  • Das Sparbuch, Festgeld, Tagesgeld aber auch andere beliebte Anlageformen wie Lebensversicherungen oder Bausparverträge werfen praktisch keine Erträge mehr ab. Für die Altersvorsorge sind sie deshalb ungeeignet

  • Mit Ausnahme des selbst genutzten Eigenheims eignen sich Immobilien ebenfalls nur bedingt für die Altersvorsorge: Je jünger Betroffene sind, umso mehr gilt: Die gesetzliche Rente wird hierfür nicht ausreichen Sie stellen ein Klumpenrisiko dar, es drohen hohe Renovierungskosten und die Lage kann an Attraktivität verlieren

  • Sinnvoller für die Altersvorsorge ist ein breit über verschiedene Anlageklassen wie Aktien, Anleihen und Rohstoffen und auf unterschiedliche Regionen diversifiziertes Wertpapierdepot

  • Ein solches Depot muss aber laufend überwacht werden: Für Anleger, die sie nicht selbst darum kümmern können oder wollen sind seriöse digitale Vermögensverwalter eine sinnvolle Alternative: Sie setzen computergestützte Modelle ein und können dadurch sehr kostengünstig sein. Einige von ihnen ergänzen diese durch menschliche Expertise.

Ich überlege
für
Jahre anzulegen.



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