Eine Untersuchung historischer Kapitalmarktrenditen seit 1870 kommt zu dem Ergebnis: Unter den liquiden Anlageklassen bieten Aktien die höchste Rendite. Aktien bringen auf Dauer deutlich mehr als kurz- und langlaufende Anleihen. Lediglich die illiquide Anlageklasse Immobilien schnitt in dem langfristigen Renditevergleich noch besser ab als Aktien. Die Illiquidität von Immobilien ist jedoch mit erheblichen Nachteilen verbunden.

  • Immobilien brachten im Langfristvergleich über 145 Jahre im Schnitt etwa acht Prozent Rendite, Aktien sieben Prozent, langfristige Anleihen 2,5 Prozent und kurzfristige Anleihen 1,0 Prozent

  • Die Schwankungen der Immobilienpreise waren im Schnitt deutlich geringer als die der Aktienkurse

Reale Rendite (1870–2015 und 1950–2015)

The Rate of Return on Everything, 1870-2015

  • Doch das ist nur die eine Seite der Medaille, denn in der Studie heißt es wörtlich: „Diversifikation ist mit Immobilien zugegebenermaßen schwieriger als mit Aktien.“ Auf Diversifikation aber kommt es für Anleger entscheidend an. Es drohen der Ausfall des Mieters oder hohe Kosten durch aufwendige Sanierungen

  • Zudem ist die Anlage in Immobilien mit besonderen Risiken verbunden: Es drohen der Ausfall des Mieters oder hohe Kosten durch aufwendige Sanierungen oder auch eine Verschlechterung der Lage
Ich überlege
für
Jahre anzulegen.
  • Eine Alternative zum Immobilienerwerb sind offene Immobilienfonds. Hier sind die historischen Renditen und auch die aktuellen Renditeerwartungen aber niedrig

Die Vorteile von Aktien

  • Mit Aktien ist eine breitere Streuung möglich: Dadurch sinkt das Risiko im Vergleich zu Immobilien

  • Ein Anleger, der im Jahr 1870 10.000 Euro in ein global diversifiziertes Aktienportfolio investiert hätte, würde im Jahr 2015 über fast 200 Millionen Euro verfügen

  • Die Rendite an den Kapitalmärkten in den Industrieländern war zwischen 1870 und 2015 in Friedenszeiten stets höher als das Wirtschaftswachstum

  • Die Studie belegt also: Langfristige Vermögensanlage an den Kapitalmärkten zahlt sich aus

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