Britta Lindhorst, HQ Capital

Britta Lindhorst ist Geschäftsführerin von HQ Capital, einem der größten Private-Equity-Investoren in Deutschland und Teil der Harald Quandt Holding.

Vor HQ Capital arbeitete die Finanzexpertin als Geschäftsführerin für Generali Private Equity und davor als stellvertretende Geschäftsführerin und Aktienanalystin für Oppenheim Finanzanalyse.

Im Gespräch mit LIQID erklärt Frau Lindhorst, wie gute Private-Equity-Fondsmanager den Wert ihrer Unternehmen steigern.

Frau Lindhorst, nach welchen Kriterien gehen Sie bei der Auswahl Ihrer Zielfonds vor?

Bei Private Equity kommt es noch viel mehr als am Aktienmarkt auf die Qualität des Fondsmanagers an. Die Renditeunterschiede, die sie erzielen, sind signifikant. Deshalb investieren wir nur in erstklassige Manager, die sich schon über mehrere Fondsgenerationen bewährt haben. Da auch wir schon sehr lange am Markt sind und hohe Summen für unsere Kunden anlegen, haben wir auch Zugang zu Fonds, die selbst für andere institutionelle Anleger schwer zugänglich sind.


Wie erklärt sich dieser große Qualitätsunterschied zwischen den Private-Equity-Fondsmanagern?

Die Fondsmanager sind auf einem heterogenen und intransparenten Markt mit zahlreichen Anlagealternativen unterwegs. Deshalb ist ein sorgfältiger Auswahlprozess in diesem Metier das A&O. Gute Fondsmanager haben anhand ihrer Erfahrung und ihrer Expertise ein Auge für aussichtsreiche Unternehmen. Sie bekommen zudem tiefere Einblicke, weil sie im Rahmen eines umfangreichen Prüfungsprozesses, genannt Due Diligence, Zugang zu nicht öffentlichen Daten von privaten, häufig unternehmer- oder familiengeführten Unternehmen haben. Und nicht zuletzt sind sie auch gut darin, durch geschickte Verhandlungen einen attraktiven Kaufpreis zu erzielen.

Wir investieren nur in erstklassige Manager, die sich schon über mehrere Fondsgenerationen bewährt haben.

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Worauf kommt es nach dem Kauf der Unternehmen an?

Gute Fondsmanager besitzen auch die Expertise und die personellen Ressourcen, Maßnahmen in den Firmen umzusetzen, die zu echten, nachhaltigen Wertsteigerungen führen. Ihre Motivation ziehen sie daraus, dass sie selbst in den Fonds investiert sind und zudem ein nicht unwesentlicher Teil ihrer Vergütung vom langfristigen Erfolg in den Unternehmen abhängt.


Wie sehen solche Wertsteigerungsmaßnahmen konkret aus?

Ein Fondsmanager hat viele Möglichkeiten, operative Verbesserungen durchzuführen. Er kann zum Beispiel eine Umsatzsteigerung durch geografische Expansion, die Erweiterung der Produktpalette oder die Akquisition von Wettbewerbern erreichen. Er kann für einen wirkungsvollen Know-how-Transfer innerhalb des Unternehmens sorgen oder auch die Effizienz und Produktivität des Unternehmens erhöhen, indem er die Kosten senkt.

Gute Fondsmanager besitzen auch die Expertise und die personellen Ressourcen, Maßnahmen in den Firmen umzusetzen, die zu nachhaltigen Wertsteigerungen führen.


Wenn diese Arbeit getan ist, steht irgendwann der Verkauf des Unternehmens an. Wie geht der Fondsmanager dabei vor?

Er kann an langfristig orientierte strategische Investoren verkaufen, an andere Finanzinvestoren veräußern oder auch einen Börsengang avisieren. Hier die richtige Entscheidung zu treffen, kann sich erheblich auf den Verkaufserlös auswirken. Auch ist die Wahl des optimalen Verkaufszeitpunkts von großer Bedeutung. Zudem setzen umsichtige Fondsmanager schon während der Investitionsphase diverse Maßnahmen zur Kapitalrückführung um, wodurch die Anleger in der Regel über Dividendenzahlungen früher einen Teil ihres Einsatzes zurückbekommen.

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Wie identifizieren Sie die erstklassigen Fonds, die diese gesamte Klaviatur beherrschen?

Wir verfolgen einen dreistufigen Auswahlprozess und stützen uns dabei auf unsere regionalen Büros in den USA, Europa und Asien. Zunächst identifizieren wir relevante Fonds aus dem gesamten Fondsuniversum. Das war in der Vergangenheit gut jeder fünfte Fonds. Aus dieser Vorauswahl bleiben nach Screenings erfahrungsgemäß gut ein Drittel übrig. Diese wiederum ziehen wir für eine detaillierte Analyse heran, aus der wir dann unsere endgültige Auswahl treffen. Das ist unsere eigene Due Diligence. Seit 2015 haben wir auf diese Weise aus insgesamt 1300 Fonds 63 ausgewählt, in die wir dann auch tatsächlich investiert haben.


Das Gespräch führte Sebastian Wolff.

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