Die Liqid-Select-Strategie

Lassen Sie ein globales Dream-Team für sich spielen

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LIQID Investments GmbH

Liqid Select ist eine aktiv gemanagte Anlagestrategie. Auf Portfolio-Ebene treffen die Finanzmarktexperten von HQ Trust, dem Multi Family Office der Familie Harald Quandt, die Investmententscheidungen. Spezialisierte Fondsmanager wiederum wählen einzelne Wertpapiere wie Aktien und Anleihen aus. In der Summe führt das zu breit diversifizierten Portfolios mit einer höheren erwarteten Rendite als im Marktdurchschnitt, bei gleichzeitig geringeren Wertschwankungen. Im Vergleich zu einer passiven Strategie fallen hierfür etwas höhere Kosten an.

Die Liqid-Select-Strategie gibt es in zehn Risikoklassen mit Aktienquoten von 10 bis 100 Prozent. Rohstoffe und Gold, die in der Vergangenheit noch stärker schwankten als Aktien, sind bei Liqid Bestandteil der Aktienquote. Sie repräsentiert den risikobehafteten Anteil der Anlagen am Gesamtportfolio. Insgesamt enthält die Select-Strategie bis zu sechs Anlageklassen: Aktien, Anleihen, den Geldmarkt, Gold, klassische Industrie-Rohstoffe und Hedgefonds.

Portfolios aus aktiv gemanagten Fonds

HQ Trust setzt in den Select-Portfolios nicht auf Einzeltitel, sondern auf aktiv gemanagte Fonds. Das hat den Vorteil, dass Anleger Zugang zu Fondsmanagern erhalten, die ausgewiesene Spezialisten auf ihrem Gebiet sind. Hinter jedem Fondsmanager steht ein hochqualifiziertes und erfahrenes Team aus Analysten, die eigene Anlagemodelle entwickeln und Marktresearch erstellen. Mit aktiven Fonds lässt sich somit gewissermaßen ein globales Dream-Team zusammenstellen, über das kaum ein Vermögensverwalter selbst verfügt. Nach Berechnungen von HQ Trust soll die Auswahl erstklassiger Fondsmanager abhängig von der Aktienquote eine zusätzliche Rendite von bis zu 1,1 Prozent pro Jahr nach Fondskosten bringen. Natürlich gibt es keine Garantie dafür, dass das Dream-Team tatsächlich einen höheren Wertzuwachs als im Marktdurchschnitt erzielt.

Wer Mitglied in der All-Star-Mannschaft wird, entscheidet HQ Trust. Deren erfahrene Spezialisten haben ein Verfahren entwickelt, nach dem sie vielversprechende Fondsmanager auswählen. Wie das genau funktioniert, lesen Sie hier. Kleinere, unabhängige Fondsboutiquen, die stabile Investment-Teams mit einschlägiger Erfahrung in dem jeweiligen Markt vorweisen können, werden genauso berücksichtigt wie große Häuser mit sehr großen Teams. Viele der Manager haben zudem selbst eigenes Geld in ihre Fonds investiert. Das schafft eine gewisse Interessengleichheit zwischen Fondsmanagement und Anlegern.

Derzeit bestehen die Select-Portfolios aus 24 Fonds und einem sogenannten Exchange Traded Commodity (ETC) auf Gold. Bei ETC handelt es sich um börsennotierte Schuldverschreibungen, mit denen Anleger auf die Preisentwicklung einzelner Rohstoffe oder Rohstoffindizes setzen können. Von den Fonds sind vier börsengehandelte Indexfonds, kurz ETF genannt. Diese passiven Fonds, die die Kursentwicklung von Indizes wie dem S&P 500 oder dem Dax kopieren, setzt HQ Trust in Märkten ein, in denen es Fondsmanagern aller Erfahrung nach kaum gelingt, besser als der Durchschnitt abzuschneiden. Dazu zählen derzeit der US-amerikanische und der japanische Aktienmarkt.

Die restlichen 20 Publikumsfonds werden aktiv gemanagt. Vier davon sind sogenannte Retailtranchen, in die auch Privatanleger investieren können. Die anderen 16 sind institutionelle oder vergünstigte Tranchen für Großanleger wie Versicherungen, Pensionskassen und Vermögensverwalter. Diese Tranchen der Publikumsfonds sind deutlich günstiger als Retailtranchen, unter anderem, weil die jährlichen Bestandsprovisionen für den Vermittler wegfallen.
Aber auch sonst nehmen HQ Trust und Liqid aus Prinzip keine Provisionen von Dritten an, um Interessenkonflikte auszuschließen. Die besagten Bestandsvergütungen, die im Normalfall dem Vertrieb zugutekommen, werden konsequent entweder vermieden oder an den Liqid-Kunden weitergegeben.

Wie HQ Trust für das erfolgreiche Zusammenspiel sorgt

Auch ein All-Star-Team hat nur Erfolg, wenn es gut zusammenspielt. Dafür sorgt HQ Trust, quasi als Cheftrainer. Die Portfolio-Spezialisten kombinieren Fonds mit unterschiedlichen Strategien, die sich möglichst unabhängig voneinander entwickeln. Das führt zu einer besseren Risikostreuung.

Der Aktienanteil der Select-Portfolios besteht derzeit aus 15 Fonds, die zusammen den globalen Aktienmarkt abdecken. Bei der Ländergewichtung orientiert sich HQ Trust an der Größe der lokalen Märkte gemessen an deren Börsenwert (Marktkapitalisierung).

Der Anleihenanteil setzt sich vor allem aus Fonds zusammen, die auf sichere Zinspapiere mit guter Bonität setzen. Zusätzlich befinden sich Rentenfonds im Portfolio, die in riskantere Anleihen von Schwellenländern und Unternehmen mit geringer Kreditwürdigkeit investieren. In diesen Segmenten des globalen Anleihenmarktes sind die Zinsen am höchsten.

Die Anlageklasse Rohstoffe deckt ein Fonds ab, der vor allem auf Rohwaren setzt, deren Terminkurven sich historisch am häufigsten in sogenannter Backwardation befunden haben. Auf diese Weise sollen Rollgewinne bei Kontraktwechseln erzielt beziehungsweise Rollverluste (Rohstoffe in Contango) so gering wie möglich gehalten werden. Wie das genau funktioniert, lesen Sie hier.

Zurzeit befinden sich zwei Hedgefonds in den Select-Portfolios. Sie verfolgen wenig schwankende Strategien, die unabhängig voneinander anleihenähnliche Erträge bringen sollen. Wir ordnen diese Fonds deswegen gedanklich eher dem Anleihenanteil zu.

Die genaue Zusammensetzung Ihres persönlichen Portfolios erhalten Sie, wenn Sie sich einen Anlagevorschlag von Liqid unterbreiten lassen.

Das aktive Portfolio-Management von HQ Trust

Über die langfristige Gewichtung von Aktien und Anleihen in einem Select-Portfolio entscheidet der Anleger. Die Aktienquote hängt von seiner Risikoneigung und -tragfähigkeit ab, die wir mit einem wissenschaftlich fundierten Test ermitteln. Ausgehend von dieser langfristigen Ausrichtung des Portfolios – Fachleute sprechen von Strategischer Asset Allokation (SAA) – passen die Anlagestrategen von HQ Trust die Portfolios laufend an das sich ändernde Marktumfeld an. Durch Über- und Untergewichtungen einzelner Anlageklassen oder innerhalb von Anlageklassen versuchen die Experten kurzfristige Marktchancen zu nutzen und Risiken zu vermeiden. Beispielsweise kann die Aktienquote angehoben werden, wenn HQ Trust überdurchschnittliche Chancen am Aktienmarkt ausmacht. Umgekehrt kann das Multi Family Office die Aktienquote senken, falls Chancen und Risiken an den Aktienbörsen in einem wenig attraktiven Verhältnis stehen.

Im Fachjargon heißt eine solche aktive Portfolio-Steuerung Taktische Asset Allokation (TAA). Dabei sind dem Vermögensverwalter allerdings Grenzen gesetzt, die in den Anlagerichtlinien festgeschrieben sind.

Obergrenzen einzelner Anlageklassen in den Select-Portfolios (Anteil Aktien in % / Anteil Anleihen in %)

PortfoliosHedgefondsAktienAnleihenRohstoffeGoldGeldmarkt
10 / 9025%30%100%10%10%100%
20 / 8025%40%100%10%10%100%
30 / 7025%50%90%10%10%100%
40 / 6025%60%80%10%10%100%
50 / 5025%70%70%10%10%100%
60 / 4025%80%60%10%10%90%
70 / 3025%90%50%10%10%80%
80 / 2025%100%40%10%10%70%
90 / 1020%100%35%10%10%60%
100 / 015%100%30%10%10%50%

Quelle: HQ Trust, Stand: 12. August 2016.

Untergrenzen einzelner Anlageklassen in den Select-Portfolios (Anteil Aktien in % / Anteil Anleihen in %)

PortfolioHedgefondsAktienAnleihenRohstoffeGoldGeldmarkt
10 / 900%0%50%0%0%0%
20 / 800%0%40%0%0%0%
30 / 700%0%30%0%0%0%
40 / 600%10%20%0%0%0%
50 / 500%20%10%0%0%0%
60 / 400%30%0%0%0%0%
70 / 300%40%0%0%0%0%
80 / 200%50%0%0%0%0%
90 / 100%60%0%0%0%0%
100 / 00%70%0%0%0%0%

Quelle: HQ Trust, Stand: 12. August 2016

Die Spannen mögen auf den ersten Blick recht groß erscheinen. Doch in der Praxis betragen die Abweichungen von der vom Anleger gewählten SAA in der Regel nur einige Prozentpunkte. Das spiegelt sich auch in der zusätzlichen Rendite von 0,3 Prozent wider, die HQ Trust jährlich mit der TAA erwirtschaften will. Beispielsweise liegt die Aktienquote in einem ausgewogenen Select-Portfolio (SAA-Aktienquote 50 Prozent) derzeit bei 51,4 Prozent (Stand: August 2016) . Zu größeren Unter- oder Übergewichtungen kann es aber innerhalb der sicheren oder riskanten Anlagen kommen. Weil sich mit Anleihen mit guter Bonität in den nächsten Jahren wahrscheinlich kaum noch Geld verdienen lässt, hat HQ Trust beispielsweise deren Anteil in den Select-Portfolios deutlich gesenkt, im ausgewogenen um rund 10 Prozent. Dafür wurde vor allem das Gewicht der Hedgefonds erhöht, die nach Ansicht des Multi Family Offices bessere Renditeaussichten und gleichzeitig Sicherheit bieten.

Die HQ Trust-Erfolgsformel: antizyklisch anlegen

Über Eingriffe in die Portfolios entscheiden die HQ-Trust-Experten nicht aus dem Bauch heraus. Jede Anlageentscheidung stützt sich auf fundierte Marktanalysen, die dem monatlich tagenden Investmentkomitee als Entscheidungsgrundlage dienen. Es besteht aus zehn Mitgliedern, die über Anlagevorschläge diskutieren und Empfehlungen aussprechen. Was letztlich umgesetzt wird, entscheidet der Chief Investment Officer (CIO) zusammen mit seinem Co-CIO. Die Chefanlagestrategen stützen sich dabei auf eine Vielzahl von Indikatoren, die HQ Trust monatlich aus rund tausend Zeitreihen berechnet.

Grundsätzlich geht HQ Trust bei seinen Investitionsentscheidungen antizyklisch vor. Das bedeutet, dass bei gut gelaufenen Anlagen Gewinne mitgenommen und unterbewertet erscheinende Märkte aufgestockt werden. Beispielsweise reduzierte HQ Trust im Sommer 2016 die Goldpositionen, nachdem die Notierungen des Edelmetalls einige Monate lang kräftig zugelegt hatten. Gleichzeitig erhöhten die Anlageexperten den Anteil an klassischen Industrie-Rohstoffen, die weniger gut gelaufen waren. Weiteres Beispiel für antizyklisches investieren: Als die Börsen nach dem Brexit-Votum einbrachen, erhöhte HQ Trust in den Select-Portfolios den Anteil britischer Aktien mit einem entsprechenden ETF. Bisher ging das Kalkül auf: Die Börsenkurse in Großbritannien erholten sich bereits wenige Tage nach der Abstimmung und entwickeln sich seitdem im Vergleich zu anderen Ländern überdurchschnittlich.

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