Investiert bleiben zahlt sich aus

aktualisiert am: 2.6.2020

An den Börsen geht es derzeit turbulent zu. Die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus hat die Aktienkurse im Februar und März weltweit stark unter Druck gesetzt. In der zweiten Märzhälfte drehte sich allerdings die Stimmung. Seitdem haben sich die Kurse wieder kräftig erholt. Wie LIQID mit der Situation umgeht und was Anleger jetzt beachten sollten, lesen Sie hier.

Die Aktienmärkte haben sich kräftig erholt, nachdem sie zuvor wochenlang wegen der Corona-Krise starke Verluste erlitten haben. Ist damit das Schlimmste überstanden?

Die Chancen dafür stehen gut. Dr. Michael Heise, der Chefökonom unseres Partners HQ Trust, dem Family Office der Familie Harald Quandt, geht davon aus, dass die Aktienkurse die Talsohle im März durchschritten haben. Mit zwischenzeitlichen Rückschlägen sei aber immer zu rechnen.

Die Erholung zeigt jedenfalls, wie wichtig es als langfristig orientierter Anleger ist, am Ball zu bleiben und nicht panikartig zu verkaufen, wenn die Kurse gerade stark gefallen sind. Die Erfahrung der Vergangenheit lehrt, dass die Märkte nach einer starken Abwärtsbewegung ihre Verluste fast immer wieder wettmachen. Manchmal geht es ganz schnell, in anderen Fällen dauert es länger.

 

Welche sind die Gründe für die Kurserholung?

Meldungen, wonach der Zenit der Pandemie in Europa schon überschritten sein könnte, haben viele Anleger wieder optimistischer gestimmt. Die Ausgangsbeschränkungen und Schließungen von Geschäften und öffentlichen Einrichtungen haben ihre Wirkung offenbar nicht verfehlt: Die Zahl der Neuinfektionen in Italien, Spanien und Deutschland ist klar zurückgegangen. Das hat dazu geführt, dass die Einschränkungen in vielen Ländern wieder gelockert wurden. Viele Investoren rechnen inzwischen damit, dass die Konjunktur nun schneller wieder in Fahrt kommen wird als bislang erwartet. Das hat die Erholung der Aktienkurse zuletzt beschleunigt. Für positive Stimmung sorgten zudem auch Hoffnungen auf die baldige Markteinführung eines wirkungsvollen Medikamentes gegen das Virus.  

Auslöser für den Stimmungswechsel zum Positiven in der zweiten Märzhälfte war, dass Politik und Notenbanken sehr entschlossen reagiert haben (siehe unten). Jetzt muss aber abgewartet werden, ob diese Maßnahmen die gewünschten Effekte erzielen und ob der erfreuliche Trend bei den Neuinfektionen trotz der Lockerungen anhält. Am 30. April lösten Äußerungen von EZB-Chefin Christine Lagarde neue Verunsicherung unter den Anlegern aus. Demnach werde die Wirtschaft in der Euro-Zone in diesem Jahr um bis zu zwölf Prozent schrumpfen. Dies sei ein beispielloser Rückgang in Friedenszeiten. Die EZB stehe der Krise aber nicht hilflos gegenüber und habe noch Spielraum für weitere Maßnahmen, um die Wirtschaft zu stabilisieren. Von dem Schreck, den Lagarde den Anlegern einjagte, haben sich die Aktienmärkte schnell wieder erholt. Insgesamt haben die Märkte bereits gut die Hälfte der Verluste wieder aufgeholt, die sie in dem Crash zwischen Mitte Februar und Mitte März erlitten hatten. Mit neuen zwischenzeitlichen Rückschlägen muss aber natürlich immer gerechnet werden.

 

Welchen Effekt hätte eine Trendwende bei den Infektionszahlen auf die Aktienmärkte?

Wir sehen ja bereits, dass der Rückgang bei den Neuinfektionen in Europa den Aktienmärkten hilft. Sollten sich diese Zahlen als echte Trendwende herausstellen und sich auch in den USA die Lage wieder verbessern, dann könnte das die jüngste Erholung an den Aktienmärkten kräftig beschleunigen. Allerdings ist aktuell die Gefahr einer zweiten Infektionswelle noch nicht gebannt. 

HQ-Trust-Chefökonom Dr. Heise rechnet damit, dass sich die infolge rückläufiger Infektionszahlen beschlossenen Lockerungen der Restriktionen für Unternehmen und Bevölkerung schon bald positiv bemerkbar machen werden. Dies könne eine steile Erholung der Wirtschaftstätigkeit im dritten Quartal nach sich ziehen und für weiter steigende Aktienkurse sorgen. Zwar müsse immer mit Rückschlägen gerechnet werden, doch die Chancen stünden sehr gut, dass die Kurse am Jahresende deutlich höher stehen als heute, so Dr. Heise.

 

Machen die Politik und die Notenbanken das Richtige in der aktuellen Situation? 

Ja. Sie tun alles, um die Wirtschaft zu stabilisieren. Die US-Notenbank Fed hat den Leitzins praktisch auf null gesenkt und – vielleicht noch wichtiger – kurzfristige Stützungsmaßnahmen für Unternehmen angekündigt. Zudem hat die Fed mitgeteilt, anderen Zentralbanken Dollar-Liquidität zu gewähren, damit diese ihrerseits die Wirtschaft in ihren Ländern stützen können. Auch legt sie mehrere Kreditprogramme auf, mit denen vor allem die Unternehmen und Haushalte gestützt werden sollen. Darüber hinaus hat die Fed angekündigt, unbegrenzt Staatsanleihen und bestimmte mit Hypotheken besicherte Wertpapiere zu kaufen. Auch die 2,7 Billionen Dollar, welche die US-Notenbank in das Finanzsystem gepumpt hat, werden ihre Wirkung entfalten.

Die Europäische Zentralbank hat ihrerseits ein umfassendes Notfallpaket in Höhe von 750 Milliarden Euro beschlossen und kauft bis Jahresende unter anderem für weitere 120 Milliarden Euro Anleihen. Notfalls könne die EZB bis Jahresende sogar Wertpapiere für eine Billion Euro kaufen, so EZB-Chefin Lagarde.

Die Bundesregierung wiederum hat einen leichteren Zugang zu Kurzarbeitergeld beschlossen und Firmen, die in Schwierigkeiten geraten, Staatshilfen versprochen und auch schon ausgezahlt. Zudem hat Finanzminister Olaf Scholz angekündigt, die Bundesregierung werde dafür sorgen, dass immer genügend Liquidität für die Wirtschaft zur Verfügung steht. All das macht den Anlegern im Moment wieder Mut. 

 

Warum war der Einbruch der Aktienkurse so heftig?

Das Coronavirus ist neuartig. Niemand weiß, wie viele Menschen sich noch anstecken werden und welche Folgen das für die Weltwirtschaft nach sich ziehen wird. An der Wall Street wird befürchtet, dass die Pandemie die Weltwirtschaft in die stärkste Rezession in Friedenszeiten seit den 30er Jahren führen könnte. Klar ist, dass die Wirtschaft weltweit bereits sehr stark unter den Einschränkungen leidet. In einigen Branchen können die Hersteller nicht mehr oder nur noch eingeschränkt produzieren. Dadurch sind Lieferketten teilweise unterbrochen. Zudem führt die Verunsicherung zu einer sich abschwächenden Nachfrage nach Konsumgütern. Besonders stark betroffen sind natürlich Fluglinien und Reiseveranstalter. Aber auch Automobilhersteller und Technologiekonzerne bekommen die Folgen heftig zu spüren – Unternehmen also, die einerseits stark von internationalen Zulieferern und andererseits von der Konsumfreudigkeit der Verbraucher abhängig sind. In vielen Ländern sind Geschäfte und Restaurants geschlossen. Ausgangsbeschränkungen sind die Regel, auch wenn es mittlerweile in einigen Ländern, wie zum Beispiel in Deutschland, Lockerungen gibt.

All das führt natürlich zu hohen Umsatzeinbußen der Unternehmen. Der US-Notenbank zufolge sind die Wirtschaftsaktivitäten in allen Regionen scharf und abrupt eingebrochen. In Deutschland ist die Stimmung der Unternehmen wegen der Corona-Krise laut dem Ifo-Geschäftsklimaindex so schlecht wie noch nie. All das hat die Aktienmärkte natürlich belastet. Doch mittlerweile scheint sich unter Anlegern die Erkenntnis durchzusetzen, dass der Kurssturz übertrieben war.  Denn die Krise, so schlimm sie auch ist, könnte auch positive Folgen nach sich ziehen: Viele Unternehmen dürften die Gelegenheit nutzen, um Optimierungen vorzunehmen. Sie werden dadurch in Zukunft noch besser aufgestellt sein als vor Ausbruch der Corona-Pandemie.

 

Spielen bei diesem Kursverfall auch irrationale Ängste eine Rolle?

Ja, durchaus. Und die werden auch von übertrieben negativen Medienberichten und Crash-Propheten befeuert. Letztere freuen sich, dass sie nach vielen Jahren des Kursaufschwungs endlich mal gehört werden und verbreiten geradezu apokalyptische Szenarien, die nichts mit der Wirklichkeit zu tun haben. Viele Anleger haben sich dadurch nervös machen lassen und haben zu niedrigen Kursen verkauft. Beschleunigt wurde der Kurssturz noch durch automatische Verkaufsprogramme, die zum Beispiel ausgelöst werden, wenn die Kurse ein bestimmtes Niveau unterschreiten oder die Schwankungen ein bestimmtes Ausmaß erreicht haben. Und das obwohl sich längst gezeigt hat, dass solche Strategien auf Dauer nicht zum Erfolg führen. Auch dieses Mal wieder haben zahlreiche Anleger aber auch einige Vermögensverwalter ausgerechnet nahe des Tiefpunkts im März ihre Aktienquoten reduziert und damit die anschließende Erholung teilweise verpasst. 

 

Sollte die jüngste Kurserholung nicht von Dauer sein: Wie stark können die Kurse noch fallen?

Das kann niemand verlässlich prognostizieren. In der Vergangenheit hat sich aber häufig gezeigt, dass sich die Kurse nach solchen Übertreibungen schnell wieder deutlich erholt haben. So ist es auch diesmal wieder gekommen. Ob die jüngste Erholung schon die erhoffte Trendwende ist, lässt sich noch nicht mit Gewissheit sagen, doch die Chancen dafür stehen sehr gut – auch wenn immer mit Rückschlägen zu rechnen ist. Jetzt kommt es darauf an, dass in Asien eine zweite Corona-Welle vermieden wird, die durch infizierte Reisende aus dem Westen in diese Länder hineingetragen werden könnte. Und natürlich müssen auch Europa und die USA die Ausbreitung des Virus in den Griff bekommen. Die Politik hat hier die richtigen Weichen gestellt. Die neuesten Zahlen sind denn auch sehr ermutigend.

 

Belastet der niedrige Ölpreis die Aktienmärkte zusätzlich?

Wenn die Wirtschaft zurückfährt, dann geht auch der Ölverbrauch zurück. Hinzu kommt ein Preiskampf zwischen Russland und Saudi-Arabien. Infolgedessen ist der Ölpreis im März auf den tiefsten Stand seit 2002 gefallen. Anschließend kam es aber zu einer kräftigen Preiserholung, weil China Gerüchten zufolge mit staatlichen Vorratskäufen begonnen hat. Am Ostermontag haben sich die Ölförderstaaten auf die größte Förderkürzung in der Geschichte der OPEC geeinigt. Das hat den Preis noch einmal kräftig ansteigen lassen.

Der starke Nachfragerückgang hat den Ölpreis allerdings wieder belastet. Mitte April ist der Preis für die US-Sorte WTI erstmals in seiner Geschichte sogar ins Negative gefallen. Die Erdöl-Lager in den USA sind nämlich praktisch voll und es werden bereits Tanker angemietet, um weitere Lagerkapazitäten zu schaffen. Wegen des Einbruchs der wirtschaftlichen Aktivität wird in den USA derzeit viel mehr Erdöl gefördert, als überhaupt verbraucht werden kann. Eigentlich ist ein niedriger Ölpreis positiv für die Weltwirtschaft. Denn sowohl für die produzierende Industrie als auch für die privaten Haushalte sinken dadurch die Energiekosten. Doch wenn die Produktion vielerorts stillsteht, dann hilft das auch nicht viel. Läuft die Wirtschaft aber wieder an, wenn das Schlimmste in der Corona-Krise überstanden ist, dann dürften die niedrigen Ölpreise hilfreich für die Aktienmärkte sein.

 

Was, wenn es doch länger dauert, bis die Aktienkurse ihre Rekordhochs vom Februar wieder erreichen?

Es kann in der Tat sein, dass Anleger sich noch eine Weile gedulden müssen, bis die Märkte die hohen Verluste seit Mitte Februar wieder vollständig wettgemacht haben. Anleger sollten sich aber vor Augen halten, dass sich die Aktienmärkte selbst nach tiefen Einbrüchen wie nach dem Platzen der Dot-Com-Blase im Jahr 2000 oder der Finanzkrise im Jahr 2008 bislang immer erholt haben und über das jeweilige Vorkrisenniveau hinaus gestiegen sind. Viel spricht dafür, dass es auch diesmal wieder so kommen wird.

Droht nun eine Inflation und wie würde sich diese auf die Aktienmärkte auswirken?

HQ-Trust-Chefökonom Dr. Heise geht von anziehenden Inflationsraten aus. Bei knappen Gütern wie medizinischen- und Hygieneprodukten, Schutzausrüstungen oder Pflegedienstleistungen, aber auch bei Obst und Gemüse, sei das schon heute zu beobachten. Überall dort also, wo Angebotsengpässe entstanden sind, drohe eine gewisse inflationäre Entwicklung. Dies werde aber nicht in einen langfristigen starken Inflationsprozess münden. Die Digitalisierung und Automatisierung wirke mittelfristig inflationsdämpfend. Doch selbst wenn es zu einem nachhaltigen spürbaren Anstieg der Inflation käme, wäre das für die Aktienmärkte kein Problem – zumindest in der Theorie. Denn Aktien sind Sachwerte und sollten bei einer allgemeinen Teuerung ebenfalls im Wert steigen. Zudem können Unternehmen ihre steigenden Einkaufspreise im Regelfall an ihre Kunden weiterreichen.

 

Was tut LIQID, um die Portfolios der Kunden zu schützen? 

Egal ob LIQID Select, LIQD Global oder LIQID Impact: Wir investieren für unsere Kunden weltweit breit diversifiziert in verschiedene Anlageklassen, Branchen und Regionen. Diese Strategie macht sich in Situationen wie diesen positiv bemerkbar. Gerade in volatilen Märkten zeigt sich nämlich, wie wichtig Risikostreuung ist. Anleihen haben deutlich weniger nachgegeben als Aktien. In den niedrigen und mittleren Risikoklassen mussten unsere Kunden deshalb  nur moderate Einbußen hinnehmen. Und auch in den höheren Risikoklassen sind die Einbußen unserer Kunden geringer als an den Weltaktienmärkten und vor allem geringer als beim DAX. 

 

Dennoch bleiben auch die LIQID-Kunden von den Turbulenzen an den Börsen nicht verschont. Wie reagiert LIQID aktuell auf die Ereignisse an den Aktienmärkten?  

Wir beobachten die Situation sehr genau und handeln, wenn wir das für geboten halten. In unseren aktiv gemanagten Select-Portfolios haben wir im März eine Änderung für die Region Nordamerika vorgenommen und einen Fonds gekauft, der die Portfolios unserer Kunden unabhängiger gegenüber der aktuellen Marktentwicklung macht. Diese Entscheidung hat sich bereits bezahlt gemacht: Der Fonds  hat seit unserem Einstieg kräftige Kursgewinne erzielt. Zudem haben wir einen weiteren Hedgefonds in die Select-Portfolios aufgenommen, der unabhängig vom Aktienmarkt Chancen nutzen und positive Renditen erzielen kann. Anfang Mai haben wir darüber hinaus eine Änderung der Gewichtung bei europäischen Aktien vorgenommen, durch die ein ausgewogeneres Verhältnis zwischen Wachstumswerten und Substanzwerten in den Select-Portfolios erreicht wird. 

 

Wie steht es um die Global- und Impact-Kunden? Hier greift LIQID ja nicht aktiv ein. 

In unseren passiven Global- und Impact-Portfolios sorgt unser Rebalancierungsmechanismus dafür, dass die Portfolios stets der individuellen Risikoklasse des Kunden entsprechen. Läuft die Wertentwicklung einzelner Anlageklassen auseinander, wird die jeweils günstiger gewordene Anlageklasse nachgekauft. Gleiches passiert auch in regionaler Hinsicht: Wird eine Region im Vergleich mit einer anderen Region deutlich günstiger, wird der Anteil in der günstigeren Region leicht aufgestockt. Somit führt Rebalancing langfristig dazu, dass Anleger günstiger Aktien kaufen als ohne Rebalancing. Das macht sich gerade in der aktuellen Krisensituation bezahlt: Als die Kurse im März auf ihre Tiefststände zusteuerten, wurden in mehreren Schritten Aktien nachgekauft. Damit haben die Kunden von LIQID Global und LIQID Impact überproportional von der anschließenden Kurserholung profitiert.  

 

Was sollten Kunden nun tun? 

Sie sollten die Ruhe bewahren und investiert bleiben. Hätten Sie zum Beispiel Mitte März verkauft, wäre Ihnen die anschließende kräftige Kurserholung entgangen. Erfolgreich ist an den Kapitalmärkten auf Dauer nur, wer einen langen Atem hat und nicht sofort verkauft, wenn es einmal ungemütlich wird. Eine Immobilie würden Sie doch auch nicht verkaufen, nur weil sie gerade im Wert gesunken ist. 

 

Gilt dieser Ratschlag generell in jeder Lebenslage?

Voraussetzung ist, dass die Kunden ihr Geld für längere Zeit entbehren können. Dies ist natürlich von der individuellen Lebenssituation abhängig. Je jünger man ist, desto länger ist normalerweise der Anlagehorizont. Wer sein Vermögen langfristig investiert, der muss sich über die aktuelle Lage an den Märkten überhaupt keine Gedanken machen. Grundsätzlich gilt nämlich: Am Aktienmarkt sollte immer nur Geld investiert werden, das nicht kurzfristig benötigt wird. Diese Regel gilt in jeder Börsenphase, also egal ob die Kurse gerade hoch oder niedrig sind.

 

Lohnt es sich, zu den niedrigen Kursen nachzukaufen?

In der derzeitigen Situation kann es tatsächlich sinnvoll sein, das Investment aufzustocken. Auch nach der jüngsten Erholung sind Aktien noch deutlich günstiger als Mitte Februar. LIQID-Kunden, die bereits ein Portfolio bei uns haben, können jederzeit ihr Investment aufstocken und zwar auch um kleinere Beträge. 

 

Ist es für LIQID-Kunden aktuell sinnvoll, in eine niedrigere Risikoklasse oder in einen anderen Anlagestil zu wechseln?

Ein Wechsel der Risikoklasse oder des Anlagestils bedeutet immer auch einen Eingriff in die langfristig gewählte Strategie. Sinnvoller ist es in der Regel, an der eingeschlagenen Strategie festzuhalten. Damit fährt man als Anleger auf Dauer besser. Die Risikoklasse, die jeder LIQID-Kunde eingangs gewählt hat, entspricht seiner persönlichen Risikotoleranz. Diese hat der Kunde entweder selbst definiert oder im Rahmen unseres wissenschaftlichen Anlegertests ermittelt. Der Anlagestil, regelbasiert oder expertengesteuert, wiederum ist eine Frage der persönlichen Präferenz. Auch diesbezüglich sind diejenigen langfristig am erfolgreichsten, die sich selbst treu bleiben. Selbstverständlich können Kunden aber die Risikoklasse oder den Anlagestil jederzeit kostenlos wechseln, wenn sie dies möchten.

 

Was ist mit Interessenten, die noch gar nicht investiert haben? Sollten die jetzt erst einmal abwarten? 

Wir empfehlen Anlegern, Kapital, das langfristig zum Vermögensaufbau oder zur Vermögensvermehrung bestimmt ist, immer vollständig zu investieren. Denn alle relevanten Statistiken belegen, dass diese Strategie die besten Renditen erwarten lässt. Anleger, die nur schrittweise an den Märkten investieren, fahren im Durchschnitt schlechter. 

 


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