5 Gründe für Private Equity

Sie haben von Private Equity gehört oder gelesen und sind sich noch unschlüssig, ob sich ein Investment in diese Anlageklasse für Sie lohnt? Wir haben fünf gute Gründe identifiziert, die dafür sprechen, Private Equity ins Auge zu fassen.

1. Eine Anlageklasse mit Einfluss

Große institutionelle und hochvermögende Anleger investieren schon seit Jahrzehnten in Private Equity. Über Private-Equity-Fonds kaufen sie Unternehmen, die nicht börsennotiert sind, nehmen Einfluss auf das Management und setzen eigene hochqualifizierte Führungskräfte ein, um dort Veränderungen vorzunehmen.

Ihr Ziel ist es, den Wert der Unternehmen durch operative Verbesserungen oder schnelleres Wachstum zu steigern und sie nach einigen Jahren wieder zu verkaufen. Zu diesem Zweck beschäftigen sie Teams mit erfahrenen Branchenexperten, die in den Unternehmen, die sie erworben haben, zum Beispiel die Internationalisierung oder Effizienzprojekte vorantreiben.

Damit nehmen Private-Equity-Fonds eine wesentlich aktivere Rolle in den Unternehmen, in die sie investieren, ein als Aktionäre oder Aktienfonds, die abgesehen von ihrer Stimmabgabe auf der jährlichen Hauptversammlung kaum Einfluss auf die Unternehmensleitung nehmen können. Zu den bekanntesten institutionellen Anlegern, die schon seit Jahrzehnten in Private Equity investieren, zählen die Stiftungen der Eliteuniversitäten Yale und Havard. 

Privatanleger bleiben bei Private Equity in der Regel aber leider außen vor. Denn Private-Equity-Fonds verlangen normalerweise mehrere Millionen Euro als Mindestanlagesumme. Eine Ausnahme ist der digitale Vermögensverwalter LIQID: Dank seiner Partnerschaft mit dem Family Office der Familie Harald Quandt, HQ Trust, bietet LIQID Privatanlegern bereits ab 200.000 Euro Zugang gleich zu mehreren der besten Private-Equity-Fonds.

 

Erfahren Sie, wie Sie mit LIQID in die renommiertesten Private-Equity-Fonds investieren können.

Jetzt mehr erfahren

2. Höhere Renditen als am Aktienmarkt möglich

In der Vergangenheit konnten Investoren mit Private Equity Renditen erzielen, die um drei bis fünf Prozent über denen der globalen Aktienmärkte lagen. Das Investment-Team von LIQID erwartet für Private Equity auch in der Zukunft deutliche Überrenditen im Vergleich zu den Aktienmärkten.

Um erfolgreich operieren zu können, brauchen Private-Equity-Fonds Zeit. Ein typischer Fonds hat eine Laufzeit von etwa zehn Jahren. Deshalb wird Private Equity auch als illiquide Anlageklasse bezeichnet, im Gegensatz zu den liquiden Anlageklassen, wie Aktien und Anleihen, die jeden Tag gekauft und wieder verkauft werden können.

In den ersten Jahren ruft der Private-Equity-Fonds das Kapital seiner Anleger schrittweise ab, um Beteiligungen zu erwerben. In späteren Jahren werden diese verkauft und die Erlöse fließen an die Anleger zurück. Während der Laufzeit sind Anleger an den Fonds gebunden – was sich in aller Regel in Form einer attraktiven Rendite auszahlt.

Anleger müssen allerdings beachten, dass es bei einer Investition in Private Equity auch Risiken gibt. So kann sich zum Beispiel das Geschäftsmodell einzelner Unternehmen, in die investiert wird, als nicht tragfähig erweisen. LIQID reduziert dieses Risiko aber dadurch, dass es das Geld der Anleger auf verschiedene Private-Equity-Fonds verteilt, die wiederum jeweils in zahlreiche Unternehmen investieren. Auf diese Weise wird eine breite Streuung erzielt.

3. Anleger müssen bei der Stange bleiben – zu ihrem eigenen Vorteil

Die lange Bindungsfrist des Kapitals scheint aus Anlegersicht ein Nachteil von Private Equity zu sein. Doch ist sie das wirklich? Viele Anleger neigen dazu, bei größeren Kursschwankungen ihrer Aktiendepots zu reagieren. Hektisch kaufen oder verkaufen sie einzelne Positionen, weil sie sich von der allgemeinen Marktstimmung beeinflussen lassen. Oder sie versuchen durch geschicktes Timing beim Kauf und Verkauf ihre Rendite zu erhöhen. Andere entdecken ein vermeintliches Schnäppchen, investieren eine größere Summe und verkaufen schnell wieder, wenn sich das Schnäppchen nicht innerhalb kürzester Zeit als Börsenrakete entpuppt.

Von diesem Hin und Her in den Depots profitieren indes nur die Banken. Denn sie kassieren Gebühren für jede Transaktion, die der Kunde durchführt. Für die Anleger ist das jedoch meist ein Minusgeschäft. Studien belegen, dass Anleger, die einmal investieren und langfristig im Markt bleiben, deutlich höhere Renditen erzielen als Anleger, die versuchen, durch Timing den Markt zu schlagen oder die aus sonstigen Gründen ihre Depots häufig umschichten.

Mit Private Equity können Anleger diesen Fehler gar nicht begehen. Während der Laufzeit der Fonds können sie ihre Beteiligung nicht verkaufen. Dadurch geraten sie gar nicht erst in Versuchung, ihre Beteiligung oder Teile davon kurzfristig abzustoßen, weil sie vielleicht schon deutlich an Wert zugelegt hat. Private Equity diszipliniert die Anleger also – und sorgt dafür, dass sie sich ihre Rendite nicht selbst kaputt machen. Während die Anleger also bis zum Laufzeitende nichts tun müssen, arbeiten die Fonds-Manager daran, den Wert ihrer Beteiligungen zu erhöhen.

 

Mit Private Equity auch in unsicheren Marktphasen langfristig profitieren.

Jetzt mehr erfahren

4. Das Anleger-Vermögen wird noch breiter diversifiziert

In je mehr unterschiedliche Anlageklassen ein Anleger investiert, umso geringer fallen normalerweise die Wertschwankungen seines Gesamtvermögens aus. Wer zum Beispiel in Aktien und Anleihen investiert, sorgt dafür, dass zum Beispiel ein Kursrücksetzer bei Aktien durch eine stabile Wertentwicklung seiner Anleihen aufgefangen wird.

Anleger, die darüber hinaus in Private Equity investieren, integrieren einen zusätzlichen Diversifikationsbaustein in ihre Vermögensstruktur, der im Regelfall die Schwankungen noch weiter reduziert. Denn wenn die Aktien- oder Anleihenmärkte einmal stagnieren oder rückläufig sind, kann zum Beispiel ein Private-Equity-Investment durchaus weiter an Wert zulegen.

Mit Private Equity verringern Anleger also die Risiken in ihrem Portfolio, ohne die Chancen zu reduzieren. Angesichts von drei bis fünf Prozent historischen Überrenditen gegenüber den Aktienmärkten in den vergangenen Jahren stehen die Chancen gut, dass Anleger mit Private Equity die Gesamtrendite ihres Portfolios verbessern. Allerdings kommt es entscheidend auf die Qualität der Private-Equity-Fonds an.

5. Beitrag zur Gesundung von Firmen und zum Erhalt von Jobs

Nach so vielen direkten Vorteilen für die Anleger gibt es auch einen bedeutenden volkswirtschaftlichen Grund, der für Private Equity spricht. Denn Private-Equity-Fonds haben in den letzten Jahren dafür gesorgt, dass zahlreiche angeschlagene Unternehmen wieder flott gemacht wurden oder dass aus bereits erfolgreichen Unternehmen noch bessere wurden. Hier zahlte sich der Einsatz erfahrener Teams durch die Private-Equity-Fonds aus. Dadurch konnte bei vielen Unternehmen das gesamte Potenzial gehoben werden, das vorher zum Teil noch brach lag.

Infolgedessen konnten zahlreiche Arbeitsplätze erhalten und auch neue geschaffen werden. In aller Regel bewirken Private-Equity-Fonds einen positiven Wandel in den Zielunternehmen, in die sie investieren: zur Freude der Unternehmensleitung, der Belegschaft und natürlich auch der Private-Equity-Investoren selbst.

 

Alle Vorteile von LIQID Private Equity auf einen Blick.

Jetzt mehr erfahren

___
Hinweis: Nur für professionelle und semi-professionelle Anleger (d.h. Anleger, die mindestens €200.000 investieren können und die gesetzlichen Anforderungen in Bezug auf Sachverstand, Erfahrung und Kenntnisse erfüllen). Nicht für Privatanleger im Sinne des KAGBs geeignet.

Präsentation zu LIQID erhalten