Renditestark anlegen statt Strafzinsen zahlen

Immer mehr Banken verlangen mittlerweile auch von Privatkunden Negativzinsen. Diese Strafgebühr können sich Anleger allerdings sparen – wenn sie die richtige Konsequenz daraus ziehen.
Schon lange bekommen Sparer praktisch keine Zinsen mehr auf ihre Einlagen. Inzwischen müssen sie nicht mehr nur weitestgehend auf Zinsen verzichten, sondern immer häufiger sogar Strafzinsen (auch Negativzinsen genannt) dafür bezahlen, dass sie Geld auf dem Giro- oder Tagesgeldkonto deponieren. Laut dem Vergleichsportal biallo.de haben aktuell 103 Banken Negativzinsen für Privatkunden auf ihrer Webseite oder in ihrem Online-Preisverzeichnis veröffentlicht. Doch das dürften noch nicht alle Institute sein, die Strafzinsen erheben. Denn Medienberichten zufolge verlangen einige Banken und Sparkassen inzwischen Negativzinsen von ihren Kunden, ohne dies online zu veröffentlichen. (Stand: 4.6.2020). 

 

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Einige Banken langen schon ab dem ersten Euro hin

Um ihre Kunden nicht abzuschrecken, verwenden die Kreditinstitute einen anderen, viel harmloser klingenden Begriff für den Strafzins: Sie nennen ihn Verwahrgebühr oder Verwahrentgelt. Meist wird die Gebühr für Einlagen über 100.000 Euro erhoben.
 
Wie hoch und ab welchem Betrag die Strafzinsen anfallen, ist aber oftmals auch Verhandlungssache. Die Deutsche Bank zum Beispiel berechnet den Strafzins nach individueller Vereinbarung für sehr vermögende Privatkunden mit besonders hohen Einlagen. Ähnlich lautet die Regelung bei der Postbank und der Hypovereinsbank.
 
Bei der Commerzbank gilt eine ähnliche Regelung, allerdings schon für hohe (und nicht erst für sehr hohe) Einlagen – ohne das genau zu spezifizieren. In welche Richtung es geht, ist aber ziemlich klar: Bislang, so Finanzchef Stephan Engels, habe die Commerzbank so gut wie keinem Privatkunden Strafzinsen in Rechnung gestellt. Doch nun beginne man, Maßnahmen umzusetzen. „Das Potenzial ist sehr groß“, sagt Engels. „Wir fangen mit Kunden mit hohen Einlagen an.“ Bei den Strafzinsen für Firmenkunden ist die Commerzbank ohnehin schon führend: Laut Handelsblatt verlangt sie von manchen Mittelständlern bereits ab dem ersten Euro Strafzinsen.
 
Von allen Kunden schon ab dem ersten Euro berechnet der Online-Broker Flatex 0,5 Prozent Strafzinsen auf dem Wertpapierverrechnungskonto und ab 20.000 Euro auf dem Girokonto. Die Sparda-Bank Berlin nimmt 0,4 Prozent Strafzinsen ab 100.000 Euro auf dem privaten Tagesgeldkonto. Bei der Comdirect werden 0,5 Prozent für Beträge über 250.000 Euro fällig.
 
 
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Reaktion auf die Politik der EZB

Die Banken verlangen die Strafzinsen nicht aus Gier, sondern handeln aus der Not heraus. Sie reagieren damit auf die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB). Seit September 2019 fordert sie 0,5 Prozent Strafzinsen von Geschäftsbanken, die Geld bei ihr parken. Und diese Gebühren müssen die Banken irgendwie an ihre Kunden weitergeben – wollen sie nicht draufzahlen.
 
Doch es geht auch anders: Der digitale Vermögensverwalter LIQID zum Beispiel bietet mit seinem Angebot LIQID Cash ab 100.000 Euro Einlagesumme Tages- und Festgeld zu deutlich positiven Zinsen an. Möglich wird das durch intelligente Kooperationen mit Banken aus dem europäischen Ausland und einheimischen Instituten. Sorgen um die Sicherheit müssen sich die Kunden keine machen: Von der Einlagensicherung abgedeckt sind nicht nur – wie bei jedem einzelnen deutschen Kreditinstitut üblich – 100.000 Euro, sondern ein Vielfaches davon. Denn legt ein Kunde mehr als 100.000 Euro an, verteilt LIQID das Geld auf verschiedene Partnerbanken.
 
 
 
 
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