So funktioniert LIQID Venture

Mit LIQID Venture können Anleger ab 250.000 US-Dollar in aussichtsreiche Wachstumsunternehmen investieren, die sich noch in der Frühphase ihres Lebenszyklus befinden. Das Angebot ist einzigartig auf dem deutschen Markt.

Weltkonzerne wie Apple, IBM, Amazon, Google, Facebook oder Tesla haben einmal klein angefangen – als junge Wachstumsunternehmen mit viel Potenzial, aber wenig Kapital. Ohne risikobereite Investoren, sogenannte Venture Capital Investoren, die ihnen das nötige Startkapital zur Verfügung stellen, hätten sie ihren Aufstieg nicht schaffen können.

Das Kapital der Venture Capital Geber wird heute mehr denn je gebraucht. Denn aufgrund des technologischen Fortschritts erfolgen Innovationen mittlerweile in immer kürzeren Abständen. Sie ermöglichen neue Geschäftsmodelle, die häufig etablierte Branchen ablösen. Auch für die Investoren lohnt sich das Geschäft: Denn sie können mit sehr attraktiven Renditen rechnen.

Für LIQID-Kunden Einstieg bereits ab 250.000 US-Dollar

In der Regel investieren die Risikokapitalgeber über darauf spezialisierte Fonds in Venture Capital. Das Problem: Die Mindestanlage für einen einzelnen VC-Fonds liegt normalerweise bei mehreren Millionen Euro. Einen Ausweg bietet jetzt LIQID. Dank einer Kooperation mit dem Hamburger Family Office Lennertz & Co. können erfahrene Privatanleger mit LIQID Venture bereits ab 250.000 US-Dollar in ein Portfolio aus mehreren etablierten Venture Capital Fonds investieren. Damit öffnet Lennertz & Co. mit einem maßgeschneiderten Angebot für LIQID ein Segment, das bislang nur den eigenen Mandanten vorbehalten war. Die Fonds bestechen durch ein besonders gutes Netzwerk zur Gründerszene und verfügen über Know-how und Erfahrung. In der Vergangenheit haben sie häufig junge Unternehmen identifiziert, die schnell den Durchbruch geschafft haben und mitunter – wie zum Beispiel Tesla, Netflix oder Facebook – weltweit Märkte revolutionierten.

Selbst institutionelle Anleger erhalten kaum Zugang zu diesen Top-Fonds, weil sie naturgemäß stark nachgefragt sind und über ausreichend langjährige Kapitalgeber verfügen. Lennertz & Co. ist mit seinem Netzwerk in den USA aber in einer privilegierten Position. Mit seinen aus Deutschland heraus verwalteten Dachfonds investiert das Hamburger Family Office seit 20 Jahren in US-amerikanische Venture Capital Fonds und verfügt über ein über lange Jahre gewachsenes Netzwerk zu den renommiertesten Adressen. Von dieser Erfahrung profitieren nun auch die Kunden von LIQID.

Fokus auf den US-Technologiemarkt

LIQID Venture investiert überwiegend in den USA. Denn die USA haben einen reifen und erfahrenen Technologiemarkt mit einem einzigartigen Ökosystem, in dem Elite-Universitäten und Unternehmergeist auf eine gut funktionierende Finanzinfrastruktur treffen. Bedeutendster Standort ist das Silicon Valley bei San Francisco. Doch auch New York City, das seit jeher Talente aus aller Welt anzieht und Standort der Columbia University ist sowie der Wissenschaftsstandort Boston mit der Harvard University sind Investitionsschwerpunkte von LIQID Venture. Hinzu kommt, dass die Verbraucher in den USA neuen technologischen Trends gegenüber sehr aufgeschlossen sind.

Für den Fokus von LIQID Venture auf US-Unternehmen spricht nicht nur deren herausragendes Potenzial, sondern auch die Tatsache, dass der Markt für Venture Capital dort mit einer Historie von über 50 Jahren besser funktioniert als in jedem anderen Land der Welt: Sowohl der Einstieg als auch der spätere Ausstieg ist dort deutlich einfacher als anderswo auf dem Globus. In den USA ist es zum Beispiel gang und gäbe, dass erfolgreiche Start-ups nach einigen Jahren an die Börse gebracht werden. In den meisten anderen Ländern ist ein solcher Schritt für junge Wachstumsunternehmen eher die Ausnahme. Doch bei allen Vorzügen, die die USA in diesem Anlagesegment bieten, ist es möglich, dass rund zehn bis 15 Prozent des Kapitals von LIQID Venture auch in andere Länder fließen – aus Diversifikationsgründen und um Chancen zu nutzen, die sich dort ergeben können.

Venture Capital Investoren steigen wesentlich früher ein als klassische Private Equity Fonds (in die auch LIQID Private Equity investiert). Doch auch unter den Venture Capital Fonds gibt es Unterschiede. Einige unterstützen junge Unternehmen bereits mit der Produktidee oder beim Erstellen eines Prototyps und helfen bei der Gründungsvorbereitung und beim Organisationsaufbau. Diese ganz frühe Investitionsphase, die im Grunde schon vor der eigentlichen Unternehmensgründung erfolgt, wird als Seed bezeichnet.

Andere Venture Capital Investoren beteiligen sich, wenn die Unternehmen schon ein marktreifes Produkt entworfen und erste Umsätze damit erzielt haben. Diese Phase wird als Early Stage bezeichnet. Wiederum andere steigen erst ein, wenn die Unternehmen schon eine gewisse Zeit auf dem Markt sind und bereits signifikante Umsätze erwerben (Later Stage). Einige begleiten die Unternehmen auch noch durch die darauffolgende Wachstumsphase bis sie reif für den Börsengang oder eine Übernahme sind (Growth Stage).

Diversifikation nach Phasen, Auflagejahren und Branchen

Geplant ist, dass LIQID Venture rund 50 Prozent in Seed- und Early-Stage-Unternehmen investiert und die andere Hälfte in Unternehmen, die sich im Later Stage und Growth Stage befinden. Zudem soll in Fonds unterschiedlicher Auflagejahre investiert werden. Darüber hinaus wird das Kapital der Anlage über innovative Branchen wie Künstliche Intelligenz, Internet der Dinge, Big data, E-Learning, Internet Security, Industrie 4.0, Social Media, Mobilität, Biotechnologie oder Gesundheitstechnologie gestreut. 

Venture Capital wird nicht in Form von Darlehen, sondern in Form von Eigenkapital vergeben. Das bedeutet: Die Investoren erwerben Anteile an den jungen Firmen und sind damit unmittelbar an ihrem Erfolg beteiligt. Allerdings droht bei Unternehmen, die sich später am Markt nicht durchsetzen, der Verlust des eingesetzten Kapitals. Deshalb verteilen erfolgreiche Venture Capital Investoren ihr Kapital auf viele verschiedene Unternehmen – mit dem Ziel, dass das neue Apple, Google oder Amazon darunter ist.

Geplant ist bei LIQID Venture eine Beteiligung an bis zu acht Zielfonds mit insgesamt mehr als 100 Portfoliounternehmen. So entsteht eine systematische Diversifikation, durch die das Verlustrisiko deutlich minimiert wird. Die Zielfonds investieren innerhalb von etwa vier Jahren in Portfoliounternehmen. Anschließend werden Folgefinanzierungen getätigt. Die Zeichnungssumme der Anleger wird voraussichtlich in den ersten fünf Jahren größtenteils abgerufen. Die ersten Kapitalrückflüsse erfolgen nach etwa fünf Jahren. Signifikante Ausschüttungen wird es voraussichtlich erst nach etwa acht Jahren geben.

Die Erträge, die mit Venture Capital erzielt werden können, sind beeindruckend: Überdurchschnittliche Renditen konnten insbesondere in den Bereichen Consumer und Enterprise, Gesundheit, Biotechnologie, Cloud Computing, FinTech, E-Commerce, HealthTech und Software erzielt werden. Allerdings sind die Ertragserwartungen der einzelnen Unternehmen sehr unterschiedlich. 

Die Ausfallwahrscheinlichkeit einzelner Portfoliounternehmen ist bei Venture Capital höher als bei Private Equity. Denn die Unternehmen befinden sich noch im Entwicklungsstadium. Eine breite Streuung ist deshalb für den Anlageerfolg besonders wichtig. Doch das hohe Wachstumspotenzial eröffnet Anlegern auch hohe Renditechancen. LIQID Venture strebt für seine Kunden eine durchschnittliche jährliche Rendite von 10 bis 15 Prozent nach Abzug aller Kosten an. Die Laufzeit beträgt maximal 15 Jahre. Wer in LIQID Venture investiert, verfolgt daher ein langfristiges Anlageziel. Fondsanteile können vor Laufzeitende nicht veräußert werden.

Die Management-Gebühr für LIQID Venture beträgt 1 Prozent pro Jahr. Hinzu kommt eine Erfolgsvergütung, die natürlich nur fällig wird, wenn entsprechend positive Erträge erwirtschaftet werden.

 

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Hinweis: Nur für professionelle und semi-professionelle Anleger (d.h. Anleger, die mindestens €200.000 investieren können und die gesetzlichen Anforderungen in Bezug auf Sachverstand, Erfahrung und Kenntnisse erfüllen). Nicht für Privatanleger im Sinne des KAGBs geeignet.

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