Was tun bei Inflation? So schützen Sie Ihr Vermögen

Kaum jemand hat erwartet, dass die Inflation mit solch einer Macht zurückkehren würde. Ende 2021 beträgt sie rund fünf Prozent in Deutschland. Was bedeutet das für die kommenden Monate? Und vor allem: Wohin mit dem Ersparten, um nicht dem Wertverfall des eigenen Vermögens zusehen zu müssen?

Fünf Prozent. Bei dieser Inflationsrate verliert ein Vermögen von einer Million Euro, das zum Beispiel auf einem Konto oder Sparbuch liegt, 50.000 Euro seines Werts. Eine ähnlich hohe Inflation gab es zuletzt 1993.

Deshalb muss zwar keine Panik in der Bevölkerung ausbrechen. Wer aber sein Vermögen schützen möchte, sollte handeln. Denn führende Ökonomen gehen davon aus, dass das Preisklima auch 2022 "sehr angespannt" bleiben dürfte.

Was führt zu steigender Inflation

Die Gründe für die höhere Inflationsrate sind schnell ausgemacht. Allen voran ist die Wiederanhebung der Mehrwertsteuersätze im Januar 2021 zu nennen. Aber auch die durch die Corona-Krise verursachten Lieferschwierigkeiten in vielen Branchen tragen ihren Teil dazu bei. Seien es Computerchips, Spielzeuge oder Lebensmittel – die Knappheit führt in allen Bereichen zu steigenden Preisen.

Dazu kommen die deutlich ansteigenden Energiekosten. Mit +101,1 Prozent verdoppelten sich die Preise für Heizöl im Oktober 2021 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Ferner wurden die Kraftstoffe merklich teurer (+35,0 Prozent), und auch die Preise für Erdgas (+7,4 Prozent) und Strom (+2,5 Prozent) zogen an.

Für 2022 erwartet HQ-Trust-Chefvolkswirt Dr. Michael Heise eine weiterhin hohe Inflation. Er geht davon aus, dass sie sich im Laufe des nächsten Jahres bei rund 2,9 Prozent einpendeln dürfte. Das wäre immer noch deutlich über der Teuerungsrate, welche die Europäische Union (EU) anstrebt. Diese liegt bei zwei Prozent.

Null Zinsen auf Sparprodukte

Schutz vor steigenden Inflationsraten bieten klassische Sparprodukte schon lange nicht mehr. Wenn überhaupt, dann bringen sie nur sehr niedrige Zinsen. Und daran wird sich auch so schnell nichts ändern: Die Europäische Zentralbank (EZB) betont immer wieder, dass sie an der Nullzinspolitik festhalten werde.

Selbst die Renditen ehemals lukrativer Bundesanleihen sind unter Null gefallen. Anleger, die dem deutschen Staat Geld leihen, müssen also dafür sogar noch zahlen.

Eine wirklich sinnvolle Alternative stellen auch die Anlageprodukte von Banken für Sparer mit einem Vermögen jenseits der 100.000 Euro nicht dar. Das hat zwei wesentliche Gründe:

  1. Die Berater empfehlen den Kunden häufig nur die für die Bank margenstarken Anlageprodukte. Egal, ob diese zu den Bedürfnissen passen.
  2. Zusätzlich sind die Verwaltungskosten bei Banken häufig sehr hoch, was sich in vergleichsweise niedrigen Renditen nach Kosten niederschlägt.

Der beste Inflationsschutz: Private Equity

Also: Was tun bei Inflation? Die einzige Möglichkeit, sein Vermögen zu erhalten, besteht darin, es so zu investieren, dass die Rendite zumindest die Inflation ausgleicht. Und im Idealfall auch noch etwas mehr herausholt.

Dieses Ziel erreichen Investoren zum Beispiel mit einer Private-Equity-Allokation. Der Begriff Private Equity (PE) bezeichnet außerbörsliche Investitionen in Unternehmen. Es handelt sich also um eine Anlageklasse, die das Portfolio unabhängiger vom Kapitalmarkt macht. Gerade in schwankungsintensiven Krisenzeiten kann das vorteilhaft sein.

Erfahren Sie mehr über Private Equity

 

Private-Equity-Fonds beteiligen sich vorwiegend an Mittelständlern. Sie unterstützen diese mit finanziellen, operativen und strategischen Maßnahmen dabei, ihr Geschäft zu entwickeln.

Dabei ist Private Equity ein echter Wachstumstreiber für die deutsche Wirtschaft. 2020 haben PE-Gesellschaften 14,8 Milliarden Euro in ca. 1.000 Unternehmen investiert – trotz der Corona-Krise. Mehr als 1,1 Millionen Beschäftigte arbeiten in den Portfoliounternehmen.

 

Private-Equity-deutsche-Wirtschaft

 

Private Equity hat auch bereits so manche Erfolgsgeschichte in Deutschland mitgeschrieben: Ob Rossmann, Fielmann, Rodenstock oder Hugo Boss – sie alle nutzen oder nutzten PE und entwickelten sich von mittelständischen Betrieben zu Unternehmen mit tausenden Mitarbeitern.

Zur Freude der Investoren: Anleger in Private Equity haben seit 2001 eine jährliche Rendite von durchschnittlich 12,5 Prozent (IRR) nach Kosten erzielt. Das ist etwa sieben Prozentpunkte mehr als der weltweite Aktienmarkt im selben Zeitraum. Das Top-Quartile, also das beste Viertel der Fonds, hat sogar eine Rendite nach Kosten von 19,5 Prozent (IRR) erzielt. Höhere Zinsen gibt es nirgendwo. Allerdings verzichten Anleger bei Private Equity auf die tägliche Verfügbarkeit des Geldes. Das Kapital ist über mehrere Jahre gebunden.

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Ein breit diversifiziertes Aktiendepot

Wer sich trotzdem lieber an börsennotierten Konzernen beteiligen möchte, sollte das breit diversifiziert tun. Die optimale Auswahl der einzelnen Werte und deren Gewichtung im Portfolio erfordert jedoch viel Zeit und Know-how. Bei einer Anlagesumme von über 100.000 Euro kann das schnell zum Vollzeitjob werden.

Professionelle Vermögensverwaltungen wie LIQID Wealth machen es Sparern einfacher, an den Entwicklungen der Kapitalmärkte teilzuhaben. LIQID Wealth investiert ihre Anlage maßgeschneidert und breit gestreut, um das optimale Rendite-Risiko-Potenzial herauszuholen.

Dabei setzt LIQID Wealth auf Fonds und ETFs (Exchange Traded Funds). ETFs sind börsengehandelte Indexfonds, welche die Entwicklung von Indizes wie dem deutschen DAX, dem europäischen EuroStoxx 600 oder dem US-amerikanischen Dow Jones nachbilden.

Hinter LIQID Wealth steht die Expertise von HQ Trust, dem Multi-Family-Office der Familie Harald Quandt. Seit fast 40 Jahren steuert es große Vermögen erfolgreich durch den globalen Kapitalmarkt. Bekannte Unternehmerfamilien, Stiftungen und institutionelle Anleger haben aktuell über zwölf Milliarden Euro mit HQ Trust investiert. Mit LIQID Wealth stellt es seine Strategien erstmals auch Privatanlegern zur Verfügung.

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Sachwerte beimischen

Sollten die Zeiten noch länger unruhig bleiben und die Inflation weiter steigen, bietet sich auch die Investition in Sachwerte an. Die Preise von Immobilien sind in den vergangenen Jahren jedoch schon stark gestiegen. Die Mieten hingegen sind im Verhältnis dazu nur moderat angestiegen. Die Aussicht auf attraktive Renditen ist deshalb deutlich zurückgegangen.

Als sinnvolle Alternative können sich professionelle Immobilienfonds erweisen. Sie investieren breit diversifiziert in hunderte Objekte weltweit.

Im Gegensatz zu offenen oder geschlossenen Immobilienfonds von traditionellen Banken verlassen sie sich nicht darauf, dass der Wert der Zielimmobilien wie von selbst steigt. Sie setzen auf aktives Asset Management. Das heißt, sie entwickeln die Objekte aktiv weiter, zum Beispiel durch Modernisierungen, Senkung der Nebenkosten durch energetische Sanierungen oder eine Optimierung der Flächen. So erzielen sie im Schnitt deutlich höhere Renditen als herkömmliche offene und geschlossene Immobilienfonds für Privatanleger.

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