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Die PRO Familie

Private Equity PRO

Häufige Fragen zu PRO

Wie funktioniert Private Equity PRO?

Diese Strategie zielt darauf ab, über die Zeit in eine Reihe von Fonds zu investieren, die in unterschiedlichen Marktphasen aufgelegt werden. Durch die Streuung der Investitionen über verschiedene Vintages können sich Wertschwankungen im Markt teilweise ausgleichen, und das Portfolio wird noch systematischer diversifiziert.

Wie erhält LIQID Zugang zu führenden Private-Equity-Fonds?

HQ Capital investiert seit 1989 in Private Equity. Das Unternehmen wurde von der Industriellenfamilie Harald Quandt gegründet, die bis heute langfristig beteiligt ist. Seit 2023 gehört es mehrheitlich zur LFPI-Gruppe. Das Team von HQ Capital verfügt über langjährige Beziehungen zu etablierten Private-Equity-Managern und hat seit der Gründung mehr als 13 Milliarden US-Dollar mit führenden Private-Equity-Managern investiert. Diese bevorzugen verlässliche, langfristige Investoren – und ermöglichen ihnen Zugang selbst zu überzeichneten Fonds. Über HQ Capital profitieren Sie von diesem Zugang und von den attraktiven Konditionen, die unser Partner für institutionelle Anleger verhandelt.

Für wen ist Private Equity PRO geeignet?

Voraussetzung ist eine Mindestanlage von 200.000 € (100.000 € für professionelle Anleger) sowie die Einstufung als semiprofessioneller oder professioneller Anleger gemäß § 1 Abs. 19 Nr. 32 und 33 KAGB. Dazu zählen Anleger, die über ausreichende Kenntnisse, Erfahrungen und finanzielle Mittel verfügen, um die Risiken und Chancen einer Private-Equity-Beteiligung fundiert beurteilen zu können.

Was kostet Private Equity PRO?

Die jährliche Verwaltungsgebühr beträgt:

0,79 % bei Anlagen unter 500.000 €

0,69 % bei Anlagen zwischen 500.000 und 1.000.000 €

0,59 % bei Anlagen über 1.000.000 €

Hinzu kommen laufende Fondskosten (z. B. für Jahresabschluss, Rechts- und Steuerberatung) in Höhe von ca. 0,20 % p. a. Eine erfolgsabhängige Gewinnbeteiligung fällt auf Dachfondsebene nicht an. Zusätzlich fallen auf Ebene der Zielfonds Verwaltungsgebühren und erfolgsabhängige Gewinnbeteiligungen an. Hierfür gelten dieselben Konditionen wie für die institutionellen Kunden von HQ Capital.

Je nach Anteilsklasse kann zudem eine Initialgebühr von 1,00 % der Kapitalzusage anfallen.

Eine vollständige Übersicht aller Kosten finden Sie in den Zeichnungsdokumenten.

Was gibt es bei Private Equity zu beachten?

Die ausgewiesene Wertschwankung (Volatilität) von Private Equity ist historisch geringer als bei börsennotierten Anlagen gewesen, weil Beteiligungen seltener bewertet werden. Gleichzeitig hat die Anlageklasse spezielle Risiken:

Liquiditätsrisiko: Private-Equity-Anlagen sind nicht jederzeit handelbar. Wer kurzfristig Liquidität benötigt, kann seine Beteiligung nicht einfach veräußern.

Hohe Einstiegsbewertungen: Ein zu hoher Einstiegspreis kann die langfristige Rendite einer Beteiligung erheblich beeinträchtigen.

Unternehmensrisiko: Wie in jedem Unternehmen können operative oder strategische Herausforderungen den Erfolg beeinflussen.

Finanzierungsrisiko: Viele Beteiligungen sind fremdfinanziert. Bleiben die Erträge aus, kann das zu finanziellen Schwierigkeiten führen.

Währungsrisiko: Da viele Investments auf Fremdwährungen lauten, kann es durch Wechselkursschwankungen zu Verlusten kommen.

In breit gestreuten Strukturen wie Private Equity NXT oder Private Equity PRO verringert sich das Risiko aus einzelnen Beteiligungen bzw. Fonds deutlich.

Eine vollständige Darstellung aller Risiken finden Sie in den Zeichnungsdokumenten.

Welche Vorteile bringt Private Equity meinem Portfolio?

Die Börsen decken nur einen Bruchteil der Gesamtwirtschaft ab. Private Equity erschließt die über 80 % aller Unternehmen, die Aktienanlegern nicht zugänglich sind – darunter schnell wachsende Hidden Champions im globalen Mittelstand.

Rendite: Über die letzten 15 Jahre hat Private Equity 14,4 % pro Jahr erzielt, gegenüber 10,6 % am globalen Aktienmarkt, und globale Aktien in 10 von 15 Jahren geschlagen.

Stabilität: Private Equity hat eine jährliche Volatilität von 7,9 % gegenüber 13,6 % bei Aktien. Der stärkste Wertrückgang in den letzten 15 Jahren lag bei 7,8 % – mehr als 60 % weniger als am Aktienmarkt.

Inflationsschutz: Aus 100 € wurden über 15 Jahre real, also nach Abzug der Inflation, 548 €.

Eine Beimischung von Private Equity hat die Rendite eines Portfolios historisch deutlich erhöht und gleichzeitig die Volatilität gesenkt. Nicht nur deshalb gilt Private Equity unter professionellen Investoren wie Family Offices als unerlässliche Anlageklasse.

Wie lange bin ich bei Private Equity PRO gebunden?

Vertraglich ist der Fonds auf 12 Jahre angelegt und kann bei Bedarf zweimal um je 1 Jahr verlängert werden – etwa wenn Portfoliounternehmen noch vor dem Exit stehen. In der Praxis gibt es erste Rückflüsse jedoch oft deutlich früher und die tatsächliche Kapitalbindung ist in der Regel deutlich kürzer als die vertragliche Fondslaufzeit.

Private Equity ist dennoch eine langfristige Anlageklasse: Private-Equity-Manager begleiten ihre Beteiligungen über mehrere Jahre und erwarten von Investoren eine entsprechend langfristige Kapitalzusage.

Welche Rendite kann ich von Private Equity PRO erwarten?

Erreicht werden soll sie über ein breit gestreutes Dachfondsportfolio: Jede Generation investiert in 10–15 Zielfonds mit insgesamt mehr als 150 Unternehmensbeteiligungen, ergänzt um Secondary-Fonds aus früheren Jahrgängen.

Anders als bei liquiden Anlagen fällt die Rendite nicht gleichmäßig an. Private-Equity-Fonds erwirtschaften einen großen Teil ihrer Rendite erst mit dem späteren Verkauf der erworbenen Beteiligungen; in den ersten Jahren belasten Kosten und Anlaufinvestitionen die Wertentwicklung. Ein Zwischenstand sagt daher wenig über das Endergebnis aus.

Prognosen und historische Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung.

Wie wird Private Equity PRO besteuert?

Private Equity PRO ist ein Teilfonds einer luxemburgischen Kommanditgesellschaft (LIQID SCS), die in Deutschland wie eine inländische Kommanditgesellschaft behandelt wird.

Für Privatpersonen gilt das Teileinkünfteverfahren: 60 % der Gewinne werden mit dem persönlichen Steuersatz versteuert. Zeichnet eine GmbH, sind 5 % der Veräußerungsgewinne steuerpflichtig – zuzüglich Gewerbesteuer bei nicht vermögensverwaltenden Gesellschaften. Für vermögensverwaltende GmbHs ergibt sich dadurch ein effektiver Steuersatz von unter 1 %, sodass Gewinne nahezu vollständig reinvestiert werden können.

Weitere Informationen finden Sie im Steuermemorandum in den Zeichnungsdokumenten. Bitte beachten Sie, dass LIQID keine Steuerberatung anbietet.

Wann und wie wird Ihre Kapitalzusage bei Private Equity PRO abgerufen?

Kapitalabrufe beginnen nach dem ersten Closing des Dachfonds und verteilen sich in der Regel über etwa 5 Jahre. Je nach Zeitpunkt Ihrer Zeichnung kann der erste Abruf höher oder niedriger ausfallen.

Weitere Abrufe folgen, wenn die Zielfonds Kapital benötigen. Wir bündeln diese Abrufe nach Möglichkeit, haben jedoch keinen direkten Einfluss auf deren Timing. Genaue Informationen erhalten Sie über Ihr LIQID Dashboard oder direkt von unseren Experten.

Kann ich meine Anlage in Private Equity PRO vorzeitig verkaufen?

Private Equity PRO ist als geschlossener Dachfonds konzipiert und sieht keine reguläre Rückgabe vor. Ihre Beteiligung ist jedoch übertragbar. Wenn Sie Ihre Anlage vorzeitig veräußern möchten, unterstützen wir Sie gerne bei der Suche nach einem Käufer – etwa unter bestehenden Anlegern oder über unsere Partner.

Bitte beachten Sie, dass Verkäufe am Sekundärmarkt in der Regel mit deutlichen Abschlägen auf den Nettoinventarwert verbunden sind.

Kann ich meine Anlage in Private Equity PRO übertragen oder vererben?

Voraussetzung ist, dass der neue Inhaber die Anforderungen als semiprofessioneller oder professioneller Anleger erfüllt. Ist dies nicht der Fall, wird die Beteiligung vom Dachfonds zum aktuellen Wert zurückgekauft. Für die Auszahlung hat der Fonds bis zu 12 Monate Zeit.

Gibt es eine Nachschusspflicht bei Private Equity PRO?

In der Praxis rufen Private-Equity-Dachfonds Kapitalzusagen meist nicht vollständig ab. Weitere Informationen dazu erhalten Sie von unseren Experten.

Kann LIQID Kapitalabrufe für mich übernehmen?

Dazu investieren Sie den Betrag Ihrer Kapitalzusage direkt nach der Zeichnung in ein CORE oder SAVE Portfolio. Jeden Kapitalabruf bedienen wir automatisch aus Ihrem Portfolio. Rückflüsse aus Private Equity PRO werden ebenfalls wieder dort investiert.

Mit einem Administrationsvertrag bleibt Ihre Anlage dauerhaft investiert – und Sie sparen sich den Aufwand, jede Überweisung selbst vornehmen zu müssen. Alternativ können Sie Ihre Kapitalabrufe auch über ein externes Konto bedienen.

Wie funktioniert das Reporting bei Private Equity PRO?

Dort finden Sie Informationen zum Stand Ihrer Kapitalabrufe, zur Bewertung des Dachfonds, zu den gezeichneten Zielfonds sowie zu den Unternehmen im Portfolio. Zusätzlich erhalten Sie quartalsweise ein gemeinsam mit unserem Partner HQ Capital erstelltes ausführliches Update zu Entwicklungen im Private-Equity-Markt sowie zu neuen Fonds und Portfoliounternehmen.

Bitte beachten Sie, dass die Zielfonds ihre Beteiligungen nur vierteljährlich bewerten. Daher sind aktuelle Daten zu Private Equity PRO nur mit einer zeitlichen Verzögerung verfügbar.