Private Equity Essentials

Wie funktionieren die Kapitalflüsse von Private Equity aus Auslegersicht?

Was Kapitalflüsse bei Private Equity konkret für Anleger bedeuten.

Autor:
Sebastian Knüchel
Datum:
September 21, 2023
Lesedauer:
5 Minuten

Der Kapitalabruf in Private Equity: Eine Besonderheit für Anleger

Im Gegensatz zu Aktieninvestments basiert Private Equity auf Kapitalzusagen und -abrufen und nicht auf einer Vorabinvestition. Diese Form der Kapitalflüsse kann zu einer ungewöhnlichen Dynamik und damit zu einer Herausforderung für Anleger werden.

Warum das relevant ist: Private-Equity-Fonds bauen ihre Portfolios in der Regel über einen Investitionszeitraum von vier bis fünf Jahren auf. Anleger haben im Wesentlichen zwei Möglichkeiten, um ihr Investment in diesem Zeitraum möglichst effizient auszurichten.

Maximalzusage oder Überzeichnung

Maximalzusage oder Überzeichnung

Anleger, die planen, bis zu einer festgelegten Summe zu investieren, sollten ihr maximales Engagement eingehen und darauf hoffen, dass ein Großteil ihres Anlagebetrages auch tatsächlich von den Fonds abgerufen wird.

Anleger, die mindestens eine bestimmte Summe investieren wollen, sollten in Erwägung ziehen, bis zu 125 Prozent ihres tatsächlichen Zielinvestitionsbetrags zu investieren. Wenn der Dachfonds am Ende nur 80 Prozent des zugesagten Kapitals abruft, haben die Anleger am Ende das vorgesehene Kapital eingesetzt.

Wichtig: Die Anleger sollten natürlich auf den unwahrscheinlichen Fall vorbereitet sein, dass der Dachfonds den vollen Betrag abruft, und die erforderlichen Mittel zur Verfügung haben.

Ein alternativer Ansatz, der bei einigen Smart-Money-Anlegern beliebt ist, besteht darin, das zugesagte Kapital in einem liquiden Vermögensverwaltungskonto wie LIQID Wealth zu halten. Auf diese Weise ist das vorgesehene Kapital immer investiert – auch wenn es vom Private-Equity-Dachfonds nicht vollständig abgerufen wird. Den Anlegern sollte aber bewusst sein, dass der Wert ihres Wealth-Portfolios schwankt. Sie müssten also gegebenenfalls Wertpapiere auch zu einem ungünstigen Zeitpunkt verkaufen, um ihre Kapitalverpflichtung zu erfüllen.
Private Equity Essentials

Sebastian Knüchel
CEO & Founder von LIQID

Warum das relevant ist:
Die Kosten variieren stark sowohl auf der Ebene der Vermögensverwalter als auch auf Produktebene.

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Product Specialist – Private Markets, LIQID
Sebastian Knüchel

Sebastian ist Product Specialist im Private-Markets-Team bei LIQID. Neben seiner Tätigkeit in der Produktentwicklung sowie der internen und externen Kommunikation, verfasst er Artikel rund um das Thema Private Markets.