Private Equity Essentials

Wie funktioniert die Renditeberechnung bei Private Equity?

Die schrittweise Kapitalabruf- und -ausschüttungsstruktur von Private-Equity-Fonds beeinflusst maßgeblich die Berechnung der IRR (Internal Rate of Return) und damit die Messung des Anlageerfolgs, da sie auf das tatsächlich investierte Kapital abzielt und nicht auf das Zeichnungskapital von Tag eins an.

Autor:
Sebastian Knüchel
Datum:
September 21, 2023
Lesedauer:
12 Minuten

Wie man den Anlageerfolg von Private Equity misst

Anders als bei Aktienfonds wird das Zeichnungskapital bei Private-Equity-Fonds nicht von Tag eins an voll investiert, sondern es wird nach und nach abgerufen, sobald die Private-Equity-Manager attraktive Unternehmen zum Kauf identifiziert haben. Über die Fondslaufzeit hinweg werden Unternehmen dann wieder veräußert. Somit kommt es fortlaufend zu Kapitalabrufen und Kapitalausschüttungen.

Warum das relevant ist: Im Hinblick auf die Erfolgsmessung ist bei Private Equity die Rendite relevant, die auf das tatsächlich investierte Kapital erzielt wird. Diese IRR (Internal Rate of Return) reflektiert, welcher Anlageerfolg mit gegebenem Kapitaleinsatz erreicht wurde.

IRR und TVPI

IRR und TVPI

Die IRR erhöht sich nicht nur mit höheren Auszahlungen (bei gegebenen Einzahlungen), sondern auch wenn Auszahlungen früher stattfinden (im Vergleich zu späteren Auszahlungen).

Neben der IRR betrachten Private-Equity-Investoren außerdem den Total-Value-to-Paid-In (TVPI), einen Bewertungsmultiplikator. Der TVPI setzt den Wert aller Beteiligungen im Fonds zuzüglich bereits getätigter Ausschüttungen an Anleger ins Verhältnis zum eingezahlten Kapital.

Quelle: LIQID

Anders als die IRR ist der TVPI unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlungsströme. Der TVPI erlaubt einen Vergleich zwischen zwei Fonds mit abweichenden Zahlungszeitpunkten. Frühe, wenn auch kleine Aufwertungen und Ausschüttungen, beeinflussen dagegen die IRR stark.

Private Equity Essentials

Sebastian Knüchel
CEO & Founder von LIQID

Warum das relevant ist:
Die Kosten variieren stark sowohl auf der Ebene der Vermögensverwalter als auch auf Produktebene.

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Product Specialist – Private Markets, LIQID
Sebastian Knüchel

Sebastian ist Product Specialist im Private-Markets-Team bei LIQID. Neben seiner Tätigkeit in der Produktentwicklung sowie der internen und externen Kommunikation, verfasst er Artikel rund um das Thema Private Markets.