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Wie investiere ich in ETFs?

Was ist ein ETF?

Ein ETF ist ein Investmentfonds, der die Wertentwicklung eines Index abbildet, wie beispielsweise den DAX oder den Weltaktienindex MSCI World. ETFs sind deutlich kostengünstiger als aktive Aktienfonds: Die jährliche Verwaltungsgebühr ist in der Regel wesentlich niedriger und es fällt auch kein Ausgabeaufschlag an. ETFs werden nämlich ausschließlich an der Börse gehandelt. Sie werden deshalb offiziell auch als börsengehandelte Indexfonds bezeichnet (Exchange traded funds). Somit ermöglichen es ETFs, mit einem Wertpapier kostengünstig in ganze Märkte zu investieren.

 

Was sind die besten ETFs?

Die bekanntesten ETF-Anbieter sind iShares, Xtrackers, Lyxor und Vanguard. Die Produkte sind oft praktisch identisch, die Gebühren unterscheiden sich aber teilweise erheblich. Es lohnt sich also ein Vergleich. Da sich die Gebühren aber ständig ändern, müssten Anleger eigentlich permanent die Konditionen der Anbieter vergleichen und gegebenenfalls umschichten – was Gebühren kostet. Einfacher haben es die Kunden von LIQID: Mit seinen Anlagestilen LIQID Global und dem nachhaltigen LIQID Impact deckt der digitale Vermögensverwalter die Weltaktienmärkte und die Weltanleihenmärkte über ETFs ab. Er beobachtet dabei ständig auch die Konditionen der Anbieter und tauscht ETFs aus, wenn ein anderer Anbieter günstiger ist. Für Kunden entstehen durch diese Umschichtungen keine Kosten. Bei LIQID können Kunden ab 100.000 Euro investieren.

 

Welche Arten von ETFs gibt es?

Es gibt Aktien-ETFs und Anleihen-ETFs. Darüber hinaus unterscheiden sich ETFs aber auch in der Art, wie sie einen Index abbilden. So gibt es physische ETFs und synthetische ETFs. Ein physischer ETF (oder physisch replizierender ETF) kauft tatsächlich die Wertpapiere, die im Index vertreten sind. Ein synthetischer ETF wiederum kauft die Wertpapiere in einem Index nicht tatsächlich, sondern lässt sich die Wertentwicklung von einer Bank zusichern. Im Gegenzug erhält die Bank einen Korb bekannter Aktien vom ETF-Anbieter. Darüber hinaus muss noch zwischen ausschüttenden und wiederanlegenden ETFs unterschieden werden: Ausschüttende ETFs zahlen die Dividenden der enthaltenen Aktien an die Anleger aus, wiederanlegende (thesaurierende ETFs) schreiben die Dividenden dem Fondsvermögen gut.

 

Wie investiere ich in einen ETF?

Um ETFs kaufen zu können, müssen Anleger ein Depot bei einer Bank oder einem Online-Broker eröffnen. Sie können dann ETFs wie Aktien über den Börsenhandel erwerben. Anleger können entweder einen Einmalbetrag investieren oder über einen ETF-Sparplan regelmäßig in ETFs anlegen. Eine Alternative ist es, ein Portfolio beim digitalen Vermögensverwalter LIQID zu eröffnen, der das angelegte Geld dann in ETFs investiert. Dann müssen sich Anleger um nichts mehr selbst kümmern.

 

Was kostet ein ETF?

Die Kosten für den Kauf von ETF-Anteilen hängen vom Preismodell der Bank oder des Online-Brokers ab. Die Standardgebühren bei Banken liegen in der Regel bei 1,0 Prozent des Auftragsvolumens. Allerdings verlangen viele Anbieter deutlich weniger. Ein Vergleich der Konditionen der Anbieter lohnt sich also. Oftmals gibt es eine Mindestgebühr. Hinzu kommt meist noch eine kleine Gebühr für den Handelsplatz. Bei LIQID sind die Kosten für den Kauf von ETFs in der moderaten jährlichen Verwaltungsgebühr enthalten.

 

Ist ein ETF-Sparplan sinnvoll?

Ein ETF-Sparplan ist für Anleger sinnvoll, die monatlich einen bestimmten Betrag sparen wollen. Sie profitieren dann vom Durchschnittskosteneffekt (Cost-Average-Effekt): Da immer der gleiche Betrag angelegt wird, kaufen sie automatisch mehr Anteile, wenn die Kurse gerade niedrig sind und weniger Anteile, wenn die Kurse gerade hoch sind. Dadurch erhalten sie einen günstigen Durchschnittskurs. Anleger, die einen größeren Betrag anlegen möchten, sollten allerdings keinen Sparplan abschließen, sondern den gesamten Betrag sofort investieren. Zahlreiche Studien belegen nämlich, dass Anleger auf Dauer die höchsten Renditen erzielen, wenn sie möglichst frühzeitig und langfristig investieren.

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