Private Equity Essentials

Für welche Anleger ist Private Equity geeignet?

Welche Voraussetzungen Anleger in Private Equity erfüllen müssen.

Autor:
Sebastian Knüchel
Datum:
September 21, 2023
Lesedauer:
8 Minuten

Private Equity als Investment: Welche Anforderungen ein Anleger erfüllen muss

Ein Investment in Private Equity eignet sich grundsätzlich für diejenigen, die eine attraktive Alternative zu volatileren Anlagen an den öffentlichen Märkten suchen, Renditen erzielen möchten, die historisch deutlich über denen der öffentlichen Märkte lagen und ein verbessertes Rendite-Risiko-Profil für ihr Gesamtportfolio anstreben. Ein Private-Equity-Investment stellt dabei aber bestimmte Anforderungen an Investoren.

Warum das relevant ist: Private Equity richtet sich laut Kapitalanlagegesetzbuch ausschließlich an professionelle und semi-professionelle Anleger mit einem langen Anlagehorizont. Darunter fallen Anleger, die mindestens 200.000 Euro investieren können und über den Sachverstand, die Erfahrung und die Kenntnisse verfügen, ihre Anlageentscheidungen selbst zu treffen und die damit verbunden Risiken zu verstehen.

Semi-professionelles Investieren

Semi-professionelles Investieren

Erfahrene Anleger werden in Deutschland formal semi-professionelle Anleger genannt. Sie verfügen über folgende Merkmale:

Einen langen Anlagehorizont

Private-Equity-Fonds verlangen von ihren Anlegern in der Regel, dass sie ihr Kapital für einen Zeitraum von über zehn Jahren binden. In der Praxis liegt die tatsächliche Bindungsdauer jedoch meist bei etwa sieben Jahren, da die Fonds in dieser Zeit die ursprünglichen Mittel ihrer Anleger zurückgezahlt haben. Eine Investition in einen Private-Equity-Fonds ist absichtlich illiquide, was zu einem großen Teil zu dem Erfolgsrezept von Private Equity gehört. Wenn die Anleger jederzeit eine Rückzahlung ihrer Investition verlangen könnten, würde dies im direkten Kontrast zur langfristigen Perspektive des Fonds stehen.

Ausreichend liquide Mittel über einen langen Zeitraum (Commitment und Capital Calls)

Im Gegensatz zu den öffentlichen Märkten basiert Private Equity auf Kapitalzusagen und Kapitalabrufen und nicht auf einer Einmalinvestition. Das Kapital wird in der Regel im Laufe der Zeit und nicht sofort abgerufen. Dies kann selbst für erfahrene private Investoren eine ungewöhnliche Dynamik erzeugen, da Kapitalabrufe Planung, Management und sorgfältige Koordination erfordern. Wenn Kapitalabrufe nicht rechtzeitig bedient werden, können hohe Strafen oder Bewertungsabschläge greifen.

Private Equity Essentials

Sebastian Knüchel
CEO & Founder von LIQID

Warum das relevant ist:
Die Kosten variieren stark sowohl auf der Ebene der Vermögensverwalter als auch auf Produktebene.

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Product Specialist – Private Markets, LIQID
Sebastian Knüchel

Sebastian ist Product Specialist im Private-Markets-Team bei LIQID. Neben seiner Tätigkeit in der Produktentwicklung sowie der internen und externen Kommunikation, verfasst er Artikel rund um das Thema Private Markets.