Smart Money Essentials

Prinzip 6: Systematisches Risikomanagement

Die 8 Smart-Money-Prinzipien

Autor:
Christian Schneider-Sickert
Datum:
September 20, 2023
Lesedauer:
12 Minuten

So steuern Smart-Money-Investoren ihre Investments

Smart-Money-Investoren wissen, dass auch ein langfristig orientiertes Portfolio eine ständige Überwachung und ein laufendes Risikomanagement braucht. Denn der Kapitalmarkt ist dynamisch und einzelne Unteranlageklassen bewegen sich über Zeit in verschiedene Richtungen. Auch einzelne Wertpapiere, vor allem aktiv gemanagte Fonds, gehören ständig überwacht.

Gut zu wissen: Das Ziel von einem systematischen Risikomanagement ist es nicht, Risiken und zeitweise Schwankungen um jeden Preis zu vermeiden. Denn Schwankungen gehören zum Kapitalmarkt und sagen oft wenig über das langfristige Renditepotenzial einer (Unter-)anlageklasse aus. Das Ziel ist vielmehr, ein Portfolio systematisch und datenbasiert zu überwachen und Risiken nur dort einzugehen, wo sie auch adäquat mit entsprechenden Chancen „bezahlt“ werden und zur langfristigen Vermögensbildung beitragen.

Wie mit Risiken umgegangen wird, hängt auch bei Smart-Money-Investoren vom Anlagestil ab: Passive Anlagestile ohne taktische Anpassungen werden meist über antizyklische Umschichtungen gesteuert, auch Rebalancings genannt. Umschichtungen einzelner Unteranlageklassen erfolgen immer dann, wenn durch relative Wertveränderungen eine signifikante Abweichung zwischen der aktuellen Allokation und der strategischen Asset Allokation entsteht. In diesem Fall werden Unteranlageklassen, die vergleichsweise an Wert gewonnen haben, verkauft und andere, die vergleichsweise günstig sind, gekauft. Anders gesagt werden mit jedem Rebalancing Kursgewinne realisiert und in vergleichsweise günstige Wertpapiere investiert.

Gut zu wissen: Welche Abweichungen in einzelnen Unteranlageklassen ein Rebalancing auslösen sollen, um ein optimales Ergebnis zu erzielen ohne unnötig oft zu handeln, wird von Smart-Money-Investoren mit komplexen Computersimulationen modelliert. Denn bedingt durch die Geld-Brief-Spanne, auch Spread genannt, kostet jeder Handel Rendite.

Bei aktiven Anlagestilen mit taktische Anpassungen entscheiden Experten, wie sie mit Verschiebungen im Portfolio und den daraus entstehenden Chancen und Risiken umgehen. Auch sie orientieren sich an der strategischen Asset Allokation, können im Rahmen ihres Risikobudgets zeitweise aber stärker von ihr abweichen, als es bei passiven Strategien der Fall ist.

Wie berücksichtigen wir das im LIQID Wealth Management?

Alle LIQID Portfolios werden laufend durch unseren proprietären Algorithmus überwacht. Die passiven Anlagestile LIQID Global und LIQID Global Future werden täglich auf drei Ebenen überprüft. Dafür wird auf Ebene der Anlageaufteilung, der einzelnen (Unter-)anlageklassen und der Weltregionen im Aktienanteil die Ist-Allokation jedes Portfolios mit der Soll-Allokation abgeglichen. Sofern die Abweichungen in einem Portfolio auf einer der drei Ebenen gewisse Grenzwerte überschreiten, wird das Portfolio umgehend rebalanciert.

Bei unserem aktiven Anlagestil LIQID Select werden zudem alle taktischen Positionierungen kontinuierlich überwacht. Unser Investment-Team beobachtet laufend die Märkte und passt die Portfolios im Rahmen der taktischen Portfoliosteuerung an, um Marktchancen zu nutzen und Risiken zu reduzieren. Taktische Positionierungen erfolgen nur im Rahmen klar definierter Risikobudgets und werden täglich überwacht. So stellen wir sicher, dass Ihr Portfolio stets Ihrer Risikopräferenz entspricht und optimieren zugleich Ihre Rendite.

Wie berücksichtigen wir das bei LIQID Private Markets?

Unsere Private-Markets-Angebote werden ständig auf verschiedenen Ebenen überwacht: Erstens kontrollieren unsere Zielfonds ihre Portfolios sehr genau. Eine bewiesene Fähigkeit, Risiken im Portfolio nicht nur früh zu erkennen, sondern sie auch aktiv und konstruktiv zu adressieren, ist für uns ein wichtiges Kriterium in der Auswahl der Zielfonds. Zweitens überwachen unsere Partner unsere Zielfonds. Ihre langjährige Erfahrung in der Überwachung und Kontrolle von Risiken, die mit Zielfonds verbunden sind, war ein Schlüsselfaktor in unserer Entscheidung, sie als Partner auszuwählen. Schließlich sind wir in einem steten und engen Austausch mit unseren Partnern.

Smart Money Essentials

Christian Schneider-Sickert
CEO & Founder von LIQID

Warum das relevant ist:
Die Kosten variieren stark sowohl auf der Ebene der Vermögensverwalter als auch auf Produktebene.

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Gründer und CEO von LIQID
Christian Schneider-Sickert

Christian Schneider-Sickert ist der Gründer und CEO von LIQID. Er verfügt über mehr als 30 Jahre Erfahrung in der Finanz- und Medienwelt. Die Idee für LIQID basiert auf seiner eigenen Erfahrung als Unternehmer und Entscheider mit wenig Zeit für die eigenen Finanzen.