Smart Money Essentials

Prinzip 7: Rigorose Kostenkontrolle

Die 8 Smart-Money-Prinzipien

Autor:
Christian Schneider-Sickert
Datum:
September 20, 2023
Lesedauer:
8 Minuten

Wie Kostenkontrolle einen Renditevorteil verschafft

Direkte und indirekte Kosten haben einen erheblichen Einfluss auf den langfristigen Anlageerfolg. Selbst wenn der Unterschied zwischen teuren und günstigen Wertpapieren (oder teuren und günstigen Finanzdienstleistungen) nur einen Bruchteil von einem Prozent beträgt, sorgt der Zinseszinseffekt über Zeit für empfindliche Unterschiede.

Für Smart-Money-Investoren ist eine rigorose Kostenkontrolle deshalb unerlässlich, und ihr Zugang zu günstigen institutionellen Konditionen hilft, ihren Renditevorteil gegenüber den meisten Privatanlegern zu erklären.

Gut zu wissen: Laut einer Studie der Europäischen Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) zahlen Privatanleger im Schnitt rund 40 Prozent mehr als institutionelle und hochvermögende Investoren. Für ein hypothetisches Portfolio von 10.000 Euro, bestehend aus Aktien-, Anleihen- und Mischfonds tragen sie im Verlauf von 10 Jahren insgesamt rund 1.000 Euro an zusätzlichen Kosten gegenüber institutionellen Investoren.

Bei vielen Wertpapieren, wie etwa den meisten aktiv gemanagten Fonds, investieren Smart-Money-Investoren nicht in dieselben Anteilsklassen wie Privatanleger. Stattdessen haben diese Großanleger Zugriff auf institutionelle Tranchen, die niedrigere laufende Gebühren und generell keine versteckten Kosten wie Ausgabeaufschläge, Rücknahmeabschläge oder Performance-Fees haben.

Wie berücksichtigen wir das im LIQID Wealth Management?

Über unsere Partner haben auch wir Zugang zu institutionellen Tranchen, die wir vor allem bei den aktiven Fonds im Anlagestil LIQID Select einsetzen. Auch bei der Auswahl der besten ETF sind Kosten für uns ein wichtiger Faktor. Im Ergebnis liegen unsere durchschnittlichen Produktkosten – je nach Anlagestil und Risikoklasse – zwischen 0,10 und 0,50 Prozent pro Jahr. Das vergleicht sich mit 1,8 Prozent für einen Investmentfonds – den typischen Kosten für Aktien- und Mischfonds über einen 10-Jahres-Zeitraum bis 2020, laut ESMA.

Weil auch die Kosten der Vermögensverwaltung, der Depotführung und des Handels die langfristige Rendite beeinflussen, arbeiten wir mit einer kostengünstigen und transparenten Verwaltungspauschale, die – je nach Anlagestil und Portfoliogröße – nur zwischen 0,25 und 0,90 Prozent pro Jahr beträgt. Verglichen mit der typischen Kosten von Privatbanken und traditionellen Vermögensverwaltern bietet sie einen Kostenvorteil von deutlich über 60 Prozent: Bei traditionellen Vermögensverwaltern und Privatbanken sind nach unseren Recherchen Verwaltungspauschalen von rund 1,5 Prozent pro Jahr üblich.

Wie berücksichtigen wir das bei LIQID Private Markets?

Für unsere Private-Markets-Angebote investieren wir nur in Zielfonds, wenn wir dieselben Fonds zu denselben Konditionen wie die institutionellen und UHNWI-Kunden unserer Partner zeichnen können. So stellen wir sicher, dass unsere Kunden einen Zugang zu den bestmöglichen Konditionen erhalten. Unsere eigenen luxemburger Dachfondsstrukturen sind ebenso kosteneffizient wie die Prozesse, die wir für das Onboarding, die Verwaltung und die Berichterstattung an unsere Kunden nutzen. Im Ergebnis bewegen sich ihre Kosten fast auf ETF-Niveau und deutlich unter marktüblichen Aktienfonds.

Smart Money Essentials

Christian Schneider-Sickert
CEO & Founder von LIQID

Warum das relevant ist:
Die Kosten variieren stark sowohl auf der Ebene der Vermögensverwalter als auch auf Produktebene.

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Gründer und CEO von LIQID
Christian Schneider-Sickert

Christian Schneider-Sickert ist der Gründer und CEO von LIQID. Er verfügt über mehr als 30 Jahre Erfahrung in der Finanz- und Medienwelt. Die Idee für LIQID basiert auf seiner eigenen Erfahrung als Unternehmer und Entscheider mit wenig Zeit für die eigenen Finanzen.